Später Sieg für SC Freiburg: Goto trifft zum Spitzenplatz
- Trainer Julian Schuster und Siegtorschütze Keisuke Goto jubeln gemeinsam.
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Freiburg. Der SC Freiburg ist nach dem 2:1 gegen den FC Schalke 04 neuer Spitzenreiter der Fußball-Bundesliga. Den entscheidenden Treffer erzielte Joker Keisuke Goto am Sonntag, 11. Oktober, in der 85. Minute.
Die Freiburger gewannen trotz Unterzahl. Yuito Suzuki sah in der 64. Minute die Gelb-Rote Karte. Trainer Julian Schuster wertete vor allem diese Erfahrung als wichtig. Dass die Mannschaft danach weiter mutig presste und noch gewann, sei bedeutender als der Blick auf die Tabelle.
Team hält nach Platzverweis zusammen
Die Reaktion nach dem Platzverweis unterstreicht den Zusammenhalt im Freiburger Team. Schuster lobte insbesondere die eingewechselten Spieler, die für Suzuki mitarbeiteten. Stürmer Igor Matanovic berichtete, dass er die Tabellenführung erst durch die Gesänge der Fans in der Schlussphase wahrgenommen habe.
Goto traf in der noch jungen Saison bereits dreimal in Pflichtspielen für den Sport-Club. Der 21 Jahre alte Neuzugang vom RSC Anderlecht habe sich trotz Sprachbarriere schnell eingefügt. Unterstützung erhält der Japaner auch von seinen Landsmännern Suzuki und Rihito Yamamoto.
Grifo liefert die Vorlage zum Sieg
Vincenzo Grifo bereitete Gotos spätes Siegtor präzise vor. Freiburgs Rekordtorschütze spielt derzeit hinter Derry Scherhant auf dem linken Flügel weniger häufig von Beginn an, bleibt aber ein wichtiger Faktor. Mit sieben Siegen und einem Unentschieden aus acht Pflichtspielen setzt sich der SC Freiburg an die Tabellenspitze. [dpa/red]
Autor:Fußball im Südwesten: Vereinsnachrichten & Ergebnisse aus Rheinhessen |