SC Freiburg vor Auftakt in der Conference League
- Der SC Freiburg trifft zum Auftakt der Conference-League-Ligaphase auf den FK Jablonec.
- Foto: Anouar Touir
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Freiburg. Der SC Freiburg startet mit einem Heimspiel gegen den tschechischen Pokalsieger FK Jablonec in die Ligaphase der Conference League. Der Gegner aus Nordtschechien setzt laut Freiburger Einschätzung vor allem auf eine kompakte Defensive und Erfahrung im Kader.
Jablonec setzte sich gegen Glasgow Rangers durch
Der FK Jablonec spielt seit 33 Jahren in der höchsten tschechischen Spielklasse. Der Verein gewann den tschechischen Pokal 1998 und 2013 sowie den Supercup 2013. Mit dem Einzug in die Ligaphase erreicht Jablonec zum dritten Mal eine europäische Hauptrunde.
In der Qualifikation setzte sich die Mannschaft von Trainer Luboš Kozel in der letzten Runde gegen die Glasgow Rangers durch. Nach einer 0:1-Niederlage im Hinspiel gewann Jablonec das Rückspiel im Elfmeterschießen mit 4:3.
Wenige Gegentore in der tschechischen Liga
Nach den ersten zehn Spieltagen der tschechischen Chance Liga hatte Jablonec neun Gegentore kassiert, der drittbeste Wert der Liga. In der Tabelle stehen die Nordtschechen auf Rang fünf. Nach drei Siegen zum Saisonstart folgten wechselhafte Ergebnisse.
Trainer Kozel legt nach Angaben des SC Freiburg Wert auf spielerische Lösungen im Ballbesitz. Auch unter Druck versuche seine Mannschaft, sich mit flachen Kombinationen aus der eigenen Hälfte zu lösen.
Erfahrenster Kader der Chance Liga
Mit einem Durchschnittsalter von 27,2 Jahren stellt Jablonec laut Vereinsangaben das älteste Team der Chance Liga. Zu den erfahrensten Spielern zählen Stürmer Jan Chramosta mit 36 Jahren und Torwart Jan Hanus mit 38 Jahren. Hanus stand bereits beim Einzug von Jablonec in die Gruppenphase der Europa League in der Saison 2018/19 im Tor.
Freiburgs Trainer Julian Schuster erwartet einen defensiv stabilen Gegner. Jablonec verteidige gut, stehe kompakt, suche Bälle ins Zentrum und schalte anschließend schnell sowie strukturiert um, sagte Schuster.
Maximilian Eggestein rechnet mit einer intensiven Aufgabe und verwies auf die nun größere Zahl an Partien. Dadurch hätten alle Spieler im Kader bessere Möglichkeiten auf Einsätze. [red]
Autor:Fußball im Südwesten: Vereinsnachrichten & Ergebnisse aus Rheinhessen |