SC Freiburg gibt Einblick in die Arbeit des Zeugwarts

Der SC Freiburg hat die Aufgaben von Zeugwart Max Beckmann in einer Vereinsveröffentlichung näher vorgestellt. | Foto: Anouar Touir
  • Der SC Freiburg hat die Aufgaben von Zeugwart Max Beckmann in einer Vereinsveröffentlichung näher vorgestellt.
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Sport. Der SC Freiburg hat in einer Vereinsveröffentlichung die Arbeit seines Zeugwarts Max Beckmann vorgestellt. Im Mittelpunkt stehen dessen Aufgaben rund um Training, Spieltage und Auswärtsfahrten sowie der Wandel vom Dreisamstadion zum Europa-Park Stadion.

Beckmann arbeitet seit 2016 für den Sport-Club. Nach Angaben des Vereins kam der Kontakt über Tobias Schätzle zustande, den Beckmann aus Elzach kennt. Zuvor hatte er unter anderem eine Ausbildung zum Fachangestellten für Medien- und Informationsdienste im Freiburger Bundesarchiv absolviert und später in der Verwaltung einer Klinik in Elzach gearbeitet.

Verantwortlich für Ausrüstung und Abläufe

Zu den zentralen Aufgaben des Zeugwarts gehört es laut Vereinsdarstellung, sicherzustellen, dass vor jedem Training und jedem Spiel die komplette Ausrüstung für Spieler, Trainer und Funktionsteam vorbereitet ist. Beckmann beschreibt dafür vor allem Zuverlässigkeit und Organisation als entscheidend.

In der abgelaufenen Saison legte er nach Vereinsangaben bei 54 Pflichtspielen Trikots und Stutzen bereit. Hinzu kamen Testspiele, Trainingslager und der Trainingsalltag. Seit Beginn der Saison 2023/24 wird Beckmann von Josef Friedrich unterstützt.

Unterschiede zwischen Dreisamstadion und Europa-Park Stadion

Auch die Arbeitsbedingungen haben sich verändert. Beckmann erinnert in der Vereinsmitteilung an improvisierte Strukturen im früheren Dreisamstadion. Dort lag sein Arbeitsbereich unter der Haupttribüne auf derselben Seite wie die Gästekabine. Das führte an Heimspieltagen demnach immer wieder zu irritierten Blicken gegnerischer Teams, wenn er mehrfach an deren Kabine vorbeiging.

Im Europa-Park Stadion seien die Räume größer und anders angeordnet. Den Angaben zufolge habe das die Abläufe erleichtert. Gleichzeitig verweist Beckmann darauf, dass das Arbeiten im Dreisamstadion aus seiner Sicht dennoch einen eigenen Reiz hatte.

Viel Arbeit auch nach dem Abpfiff

Besonders bei Auswärtsspielen ist die Organisation laut der Mitteilung eng getaktet. Beckmann koordiniert, welche Materialien in welche Koffer kommen. Nach Abpfiff und bis zur Busabfahrt müssten dann alle Staff-Mitglieder mit anpacken.

Eine Sache habe sich laut Vereinsbericht allerdings auch im neuen Stadion nicht geändert: Die Spieler putzen ihre Schuhe weiterhin selbst.

Autor:

Jens Vollmer aus Wochenblatt Kaiserslautern

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