Rückschlag für Hoffenheim: 1:3 in Paderborn
- Torjubel beim SC Paderborn: Der Aufsteiger erzielte gegen Hoffenheim seine ersten Treffer.
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Hoffenheim. Für die TSG 1899 Hoffenheim wächst der Druck vor der Länderspielpause: Der Club aus Sinsheim verliert beim Aufsteiger SC Paderborn 1:3 und bleibt nach vier Bundesliga-Spielen bei nur einem Sieg.
Nach dem bitteren 0:2 zum Europa-League-Auftakt bei OFI Kreta am 17. September folgte der nächste Rückschlag. Paderborn dagegen beendete seine Torflaute und feierte den ersten Bundesliga-Sieg seit mehr als sechs Jahren. Der Aufsteiger geht mit vier Punkten aus vier Spielen in die dreiwöchige Pause.
Früher Druck, wenig Ertrag
Die TSG hatte viel Ballbesitz, fand aber lange kaum Lösungen gegen kompakte Paderborner. Vladimir Coufal traf kurz vor dem Rückstand den Pfosten. Auf der Gegenseite brachte Santiago Castaneda den SCP in der 29. Minute in Führung. Sein Schuss wurde nach einer abgewehrten Ecke unhaltbar für Oliver Baumann abgefälscht.
Die Gastgeber blieben gefährlicher. Stefano Marino nutzte kurz vor der Pause ein Zuspiel von Laurin Curda und erhöhte in der 42. Minute auf 2:0. Für Hoffenheim war der Rückstand zur Halbzeit auch deshalb bitter, weil die Kraichgauer aus ihrem Ballbesitz erneut zu wenig klare Chancen machten.
Daghim gibt Hoffenheim kurz Hoffnung
Nach dem Seitenwechsel kam die TSG mit mehr Schwung aus der Kabine. Bambasé Conté scheiterte zunächst am stark reagierenden Nahuel Noll im Paderborner Tor. Kurz darauf verkürzte Adam Daghim nach einem klugen Zuspiel von Max Moerstedt in der 50. Minute auf 1:2.
Hoffenheim drängte anschließend auf den Ausgleich. Die Entscheidung fiel aber auf der anderen Seite: Der eingewechselte Steffen Tigges traf in der 69. Minute per Kopf zum 3:1 für Paderborn. Vor 14.224 Zuschauern brachte der SCP den Vorsprung danach über die Zeit.
Was das Ergebnis für die TSG bedeutet
Mit nur einem Sieg aus vier Ligaspielen hinkt Hoffenheim den eigenen Erwartungen deutlich hinterher. Für Mannschaft und Umfeld kommt die Pause nun zu einem wichtigen Zeitpunkt. Paderborn kann dagegen nach dem 3:1 deutlich gelassener in die Unterbrechung gehen. [dpa/red]
Autor:Fußball im Südwesten: Vereinsnachrichten & Ergebnisse aus Rheinhessen |