Lob bei Heidenheim: Trainer über Dinkçis Umgang mit Schicksal

Frank Schmidt wählt offene Worte für seinen Schützling Eren Dinkçi. (Archivbild) | Foto: Harry Langer/dpa
  • Frank Schmidt wählt offene Worte für seinen Schützling Eren Dinkçi. (Archivbild)
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Heidenheim. Beim 1. FC Heidenheim rückt vor dem Bundesliga-Spiel beim SC Freiburg auch eine persönliche Geschichte in den Fokus. Trainer Frank Schmidt hat den Umgang von Offensivspieler Eren Dinkçi mit der Krebsdiagnose seiner Freundin ausdrücklich gewürdigt.

Bei der Partnerin des Profis wurde Ende Januar Leukämie festgestellt. Für den Spieler und seine Familie sei das zunächst ein Schock gewesen, sagte Schmidt vor der Partie in Freiburg am Sonntag, 19. April, um 15.30 Uhr. Danach habe ihn beeindruckt, wie das Paar mit der Situation umgehe. „Nicht negativ, sondern mit der Frage: Was müssen wir jetzt tun, damit es besser wird und wir eine Chance haben?“ Auch in Interviews wirke Dinkçi „extrem menschlich und klar“, sagte der Trainer.

Verein sagt Unterstützung zu

Schmidt betonte, dass der Verein hinter dem Offensivspieler stehe. „Wenn Eren Hilfe braucht, dann kriegt er sie. Unabhängig davon, wie seine sportliche Situation ist.“ Der Profi habe kaum im Training gefehlt. Gleichzeitig nutze er jede freie Minute, um seiner Familie beizustehen. Dinkçi ist in dieser Saison vom SC Freiburg an den 1. FC Heidenheim ausgeliehen. Vor dem Aufeinandertreffen der beiden Clubs wird in Freiburg zudem eine Registrierungsaktion der Deutschen Knochenmarkspenderdatei organisiert.

Heidenheim kämpft weiter gegen den Abstieg

Sportlich steht der FCH unter Druck. Als Tabellenletzter versucht das Team, die kleine Chance auf den Klassenerhalt zu wahren. Vor dem 30. Spieltag beträgt der Rückstand auf den Relegationsplatz sechs Punkte. Zuletzt gelang mit dem 3.1 gegen Union Berlin ein wichtiges Erfolgserlebnis nach zuvor 15 Spielen ohne Sieg. Trotz der anschließenden 0.1 Niederlage bei Eintracht Frankfurt sieht Schmidt Fortschritte. Aus den vergangenen drei Spielen holte Heidenheim fünf Punkte.

Im Kader gibt es weiterhin Ausfälle. Sirlord Conteh wurde in dieser Woche operiert. Auch Mikkel Kaufmann fehlt. Die Abwehrspieler Benedikt Gimber und Jonas Föhrenbach konnten zuletzt nicht trainieren und sind angeschlagen. dpa/red

Autor:

Jens Vollmer aus Wochenblatt Kaiserslautern

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