Lauf des Torjägers von Heidenheim: Zivzivadze weckt Hoffnung im Abstiegskampf
- Heidenheims Budu Zivzivadze zeigt sich derzeit in Topform. (Archivbild)
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Heidenheim. Neue Hoffnung im Abstiegskampf für den 1. FC Heidenheim. Vor dem Auswärtsspiel beim 1. FC Köln am Sonntag, 10. Mai, um 17.30 Uhr sorgt vor allem Stürmer Budu Zivzivadze für neuen Optimismus.
Der Angreifer traf fünfmal in den vergangenen vier Spielen. Damit wurde der georgische Nationalspieler für den Tabellenletzten vom Sorgenkind zum Hoffnungsträger. Trainer Frank Schmidt betonte vor der Partie in Köln, man wolle den Stürmer „auf keinen Fall bremsen“.
Nach schwierigen Wochen wirkt der 41 fache Nationalspieler laut seinem Trainer wieder deutlich befreiter. „Ich nehme ihn erleichtert wahr“, sagte Schmidt. Die sportliche Krise der Mannschaft und seine eigene Torflaute hätten Zivzivadze zuvor stark beschäftigt. Inzwischen habe er wieder „diese Portion Leichtigkeit in seinem Tun“. Mit jedem Treffer wachse seine Sicherheit.
Couragierter Auftritt bei den Bayern sorgt für Aufmerksamkeit
Am vergangenen Wochenende stand Heidenheim beim FC Bayern München kurz vor einer Überraschung. Auch dank eines Doppelpacks von Zivzivadze führte der FCH lange, musste nach einem Treffer tief in der Nachspielzeit jedoch noch das 3:3 hinnehmen.
In der Tabelle bleibt die Lage trotzdem angespannt. Heidenheim ist weiterhin Schlusslicht. Der Rückstand auf den FC St. Pauli und den VfL Wolfsburg beträgt jeweils drei Punkte. Beide Teams spielen bereits am Samstag, 9. Mai.
Für Trainer Schmidt bleibt die Aufgabe klar. „Das Licht ist an. Und wir sehen die Chance noch“, sagte der Coach. Rechnen wolle man nicht. Entscheidend sei nur eines. „Wir müssen ein Spiel gewinnen.“ dpa/red
Autor:Ralf Vester aus Kaiserslautern |