Last-Minute-Gegentor bei Freiburg: 1:2 in Braga im Halbfinale

Zur Stelle: Noah Atubolu | Foto: Miguel Angelo Pereira/AP/dpa
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Freiburg. Der Traum vom Europa-League-Finale steht für den SC Freiburg nach einer späten Niederlage auf der Kippe. Das Team aus dem Breisgau verlor das Halbfinal-Hinspiel bei Sporting Braga mit 1:2 und muss nun im Rückspiel zu Hause gewinnen.

Die Entscheidung fiel erst tief in der Nachspielzeit. Mario Dorgeles traf in der zweiten Minute der Nachspielzeit zum Sieg für die Gastgeber. Für Freiburg ist das besonders bitter. Die Mannschaft hatte die Partie zuvor über weite Strecken kontrolliert. 

Schon der Start verlief schwierig. Braga ging früh durch Demir Tiknaz in Führung. Doch Freiburg reagierte schnell. Vincenzo Grifo glich nur wenige Minuten später nach Vorarbeit von Jan Niklas Beste aus. Kurz vor der Pause wurde Torhüter Noah Atubolu zum entscheidenden Faktor. Der Keeper parierte einen umstrittenen Foulelfmeter von Rodrigo Zalazar und hielt sein Team damit im Spiel.

Rückspiel entscheidet über Finalchance

Nach der Pause blieb die Begegnung lange offen. Beide Mannschaften störten sich früh im Aufbau. Klare Chancen blieben selten. Freiburg kam nach etwas mehr als einer Stunde zur besten Möglichkeit. Doch Maximilian Eggestein vergab. Die Freiburger hatten sich den Halbfinaleinzug zuvor mit starken Leistungen erarbeitet. Im Viertelfinale setzte sich die Mannschaft von Trainer Julian Schuster deutlich gegen Celta Vigo durch. Kapitän Christian Günter sprach danach davon, dass das Team in Europa "Blut geleckt" habe.

Das Rückspiel steigt am Donnerstag, 7. Mai, um 21 Uhr in Freiburg. Dort entscheidet sich, ob der Sport Club seine historische Europa League Saison fortsetzen kann. Bereits der Halbfinaleinzug gilt als besonderer Erfolg für den Verein.

Für Stürmer Igor Matanovic ist die Partie ohnehin ein Höhepunkt. Der Angreifer bezeichnete das Duell im Vorfeld als "größtes Spiel meiner Karriere" und sprach von einer gesunden Nervosität. Nun steht Freiburg im Rückspiel unter Druck. dpa/red

Autor:

Jens Vollmer aus Wochenblatt Kaiserslautern

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