Hertha BSC startet in neuen U21-Wettbewerb der DFL
- Hertha BSC nimmt an der neuen Bundesliga Talent Series für U21-Spieler teil.
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Fußball. Hertha BSC wird in der Saison 2026/27 an der neuen Bundesliga Talent Series teilnehmen. Das geht aus einer Mitteilung des Berliner Zweitligisten hervor. Mit dem zusätzlichen U21-Wettbewerb will die DFL jungen Spielern im Übergang vom Nachwuchs- in den Profibereich mehr Spielpraxis ermöglichen.
Nach Angaben der DFL und des Vereins haben 26 Clubs aus Bundesliga und 2. Bundesliga ihre Teilnahme verbindlich zugesagt. Der Wettbewerb war im März von der DFL-Mitgliederversammlung einstimmig beschlossen worden und startet nun in seine erste Spielzeit.
Zusätzliche Spiele für Talente
Die Bundesliga Talent Series richtet sich an Spieler im Altersbereich von der U17 bis zur U21 und soll vor allem den sogenannten Übergangsbereich stärken. Laut Hertha BSC greifen die teilnehmenden Clubs dabei auf bestehende Kader zurück, zusätzliche Mannschaften müssen nicht gemeldet werden. Pro Team dürfen außerdem bis zu vier ältere Spieler eingesetzt werden.
Das Format soll damit nicht nur Talenten mehr Einsatzzeit auf anspruchsvollem Niveau geben, sondern auch Spielern nach Verletzungspausen Wettkampfpraxis ermöglichen. Die Partien werden zunächst unter Ausschluss der Öffentlichkeit ausgetragen. Für das Finalturnier ist nach DFL-Angaben eine Austragung vor Zuschauern vorgesehen.
26 Vereine machen zum Start mit
Zu den gemeldeten Vereinen zählen aus der Bundesliga 1. FC Union, Werder Bremen, Borussia Dortmund, SV Elversberg, Eintracht Frankfurt, Hamburger SV, RB Leipzig, Borussia Mönchengladbach, FC Bayern München, SC Paderborn und Schalke 04.
Aus der 2. Bundesliga sind neben Hertha BSC auch Arminia Bielefeld, VfL Bochum, Eintracht Braunschweig, Energie Cottbus, SV Darmstadt 98, Dynamo Dresden, Greuther Fürth, Hannover 96, 1. FC Heidenheim, Holstein Kiel, 1. FC Magdeburg, 1. FC Nürnberg, FC St. Pauli und VfL Wolfsburg dabei.
Hertha-Sportdirektor Benjamin Weber sieht in dem Wettbewerb laut Vereinsmitteilung zusätzliche Entwicklungsmöglichkeiten für Spieler zwischen Jugend- und Männerfußball. Eine unabhängige Einordnung des neuen Formats wird sich erst nach den ersten Wettbewerbsrunden zeigen.
Autor:Anouar Touir aus Ludwigshafen |