Fan-Protest beim SC Freiburg: Schuster kritisiert Spielunterbrechung
- Julian Schuster machte seinem Ärger über den Fan-Protest Luft.
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Freiburg. Der SC Freiburg hat beim 1:2 bei Bayer Leverkusen die erste Saisonniederlage kassiert und die Tabellenführung verloren. Trainer Julian Schuster ärgerte sich nach der Partie auch über einen Fan-Protest, der das Spiel zu Beginn für mehrere Minuten unterbrach.
Freiburger Fans hatten Tennisbälle auf den Rasen geworfen. Mit einem Transparent protestierten sie gegen Materialverbote in der BayArena, die unter anderem Fan-Utensilien wie Fahnen betreffen.
Schuster fordert Dialog statt Eingriff ins Spiel
Schuster betonte, er sei „maximal offen für Proteste“ und zu Gesprächen mit den Fans bereit. Kein Verständnis habe er aber dafür, dass dadurch das Spiel beeinflusst werde. „Das geht für mich zu weit“, sagte der 40-Jährige nach Abpfiff.
Bereits während der Unterbrechung war Schuster zum Freiburger Fanblock geeilt und hatte seinen Unmut gezeigt. Der Trainer hob zugleich hervor, dass er die Anhänger grundsätzlich unterstütze.
Guter Freiburger Auftritt bleibt ohne Ertrag
Sportlich sah Schuster seine Mannschaft über weite Strecken auf Augenhöhe mit Leverkusen. Derry Scherhant brachte den Sport-Club in der 14. Minute in Führung. Ibrahim Maza glich fünf Minuten später aus. Patrik Schick erzielte nach einer Vorlage von Maza in der 76. Minute den Siegtreffer für die Gastgeber.
Schuster bemängelte vor allem die aus seiner Sicht zu einfach entstandenen Gegentore. Ein Unentschieden wäre nach seiner Einschätzung verdient gewesen. Trotz der Niederlage nahm der Trainer Zuversicht für die nächste Aufgabe mit: Am Donnerstag, 22. Oktober, tritt Freiburg in der Conference League bei AS Monaco an. [dpa/red]
Autor:Fußball im Südwesten: Vereinsnachrichten & Ergebnisse aus Rheinhessen |