Eintracht Trier: Markus Lösch blickt auf seine Zeit zurück
- Eintracht Trier hat ein Interview mit dem früheren Spieler Markus Lösch veröffentlicht.
- Foto: Anouar Touir
- hochgeladen von Wochenblatt Redaktion
Interview. Eintracht Trier hat ein Gespräch mit dem früheren Spieler Markus Lösch veröffentlicht. Darin spricht der ehemalige Profi über seinen ersten Abschied, seine Rückkehr im Jahr 2005 und seine Erinnerungen an die Jahre in Trier.
Lösch sagt, sein damaliger Vertrag bei der Eintracht sei nach zwei Jahren ausgelaufen, sodass er ablösefrei gewesen sei. Zugleich habe ihm der Verein nicht das Gefühl gegeben, ihn unbedingt halten zu wollen. Deshalb habe er sich für einen Wechsel zu Fortuna Düsseldorf entschieden, obwohl der Klub in der Regionalliga spielte.
Rückkehr nach dem Abstieg
Die Zeit in Düsseldorf beschreibt Lösch als schwierig. Die Mannschaft sei gerade in die Regionalliga aufgestiegen, habe aber direkt die 2. Liga als Ziel ausgegeben. Weder das Team noch er selbst hätten die Erwartungen erfüllt. Deshalb sei er froh gewesen, seinen Zweijahresvertrag auflösen zu können und zur inzwischen abgestiegenen Eintracht nach Trier zurückzukehren.
Zum Regionalligajahr, das im erneuten Abstieg endete, sagt Lösch, die Mannschaft sei relativ jung und nicht ausgewogen gewesen. Aufgrund der vorhandenen Qualität hätte das Team seiner Ansicht nach aber nicht absteigen dürfen.
Bedingungen und Kontakte nach Trier
Die Bedingungen bei der Eintracht in den ersten beiden Jahren in der 2. Bundesliga seien nach seiner Einschätzung nicht zweitligatauglich gewesen. Gleichzeitig sei der Verein bemüht gewesen, diese Bedingungen zu verbessern.
Privat ist Trier für Lösch bis heute ein wichtiger Ort geblieben. Seine Frau habe er in Trier kennengelernt, deshalb sei er noch öfter in der Stadt. Kontakt habe er noch zu Axel Keller, Christian Schmid und gelegentlich zu Daniel Ischdonat. Außerdem seien ihm drei sehr gute Freunde außerhalb des Fußballs geblieben.
Karriere nach Trier
Auch auf das Ende seiner Zeit in der 1. Bundesliga geht Lösch ein. Nach zwei aus seiner Sicht starken Jahren in Nürnberg sei die Zeit bei Eintracht Frankfurt schwer gewesen. Er sei viele Wochen krank gewesen, Trainer Felix Magath sei im Januar entlassen worden und in der Rückrunde habe er nur noch drei Spiele gemacht. Daraufhin habe er seinen Zweijahresvertrag aufgelöst und sei zu seinem Heimatverein Stuttgarter Kickers gewechselt, um wieder Freude am Fußball zu haben.
Als Vorbild in jungen Jahren nennt Lösch Lothar Matthäus. Dem Fußball ist er nach wie vor beruflich verbunden: Nach eigenen Angaben arbeitet er seit fast 15 Jahren für den VfB Stuttgart. Aktuell betreut er dort Leihspieler, begleitet und beobachtet ihre Entwicklung und arbeitet darüber hinaus im Scouting für die Lizenzmannschaft.
Autor:Ralf Vester aus Kaiserslautern |