Eintracht Frankfurt vor Köln-Spiel: Gegner mit Umschaltstärke

Eintracht Frankfurt bereitet sich auf das Spiel gegen den 1. FC Köln vor. | Foto: Anouar Touir

Frankfurt. Eintracht Frankfurt trifft am sechsten Spieltag auf den 1. FC Köln. Die Kölner reisen nach ihrem Erfolg im Rheinderby gegen Borussia Mönchengladbach mit Selbstvertrauen an, warten auswärts jedoch seit dem 3. Oktober 2025 auf einen Sieg.

Köln setzt auf Konter und sichere Pässe

Unter Trainer René Wagner spielt Köln häufig mit einer Viererkette im 4-2-3-1-System. Die Mannschaft sucht gezielt Umschaltsituationen und kommt laut Vereinsangaben bereits auf zwei Kontertore – den drittbesten Wert der Liga. Mit einer Passquote von 85,8 Prozent liegt der FC auf Rang vier im Ligavergleich.

Defensiv blieb Köln allerdings seit 19 Bundesligaspielen nicht mehr ohne Gegentor. In der laufenden Saison kassierte die Mannschaft in der ersten Viertelstunde bislang noch keinen Treffer. Frankfurt erzielte dagegen bereits fünf Tore in den ersten 15 Minuten – Ligabestwert.

El Mala als wichtige Option im Kölner Angriff

Besondere Aufmerksamkeit dürfte Saïd El Mala gelten. Der 20-Jährige erzielte beim Derbysieg gegen Mönchengladbach den entscheidenden Treffer und wurde anschließend als Spieler des Spiels ausgezeichnet. Es war sein zweites Saisontor.

Seit Beginn der Vorsaison kommt El Mala auf 15 Bundesligatore. Damit ist er laut Quelle hinter Frankfurts Jonathan Burkardt mit 16 Treffern und Stuttgarts Deniz Undav mit 19 Toren der drittbeste deutsche Torschütze in der Bundesliga. Eintracht-Trainer Adi Hütter bezeichnete El Mala vor der Partie als einen Spieler, den seine Mannschaft kontrollieren müsse.

El Mala soll im Angriff flexibel agieren und mit Marius Bülter rotieren. Voraussichtlich gehören außerdem Linton Maina und Bülter zur offensiven Reihe. Im zentralen Mittelfeld könnte Tom Krauß den verletzten Ellyes Skhiri ersetzen. Köln muss zudem auf Timo Hübers, Ragnar Ache, Thijs Dallinga und Rav van den Berg verzichten.

Beide Teams warten auf Heimsieg beziehungsweise Auswärtserfolg

Köln verlor seine beiden bisherigen Auswärtsspiele der Saison. Eintracht Frankfurt wartet derweil noch auf den ersten Heimsieg im Deutsche Bank Park. Köln-Torhüter Noah Atubolu steht vor seinem 100. Bundesligaspiel.

Armin Reutershahn, Co-Trainer von René Wagner, arbeitete zwischen 2004 und 2009 mit Friedhelm Funkel sowie zwischen 2016 und 2021 mit Niko Kovac und Adi Hütter zusammen. Luca Waldschmidt und Marvin Schwäbe wurden im Nachwuchsleistungszentrum von Eintracht Frankfurt ausgebildet; Waldschmidt bestritt 17 Profispiele für die Eintracht. Jonathan Burkardt und Tom Krauß spielten gemeinsam in Mainz. [red]

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Fußball im Südwesten: Vereinsnachrichten & Ergebnisse aus Rheinhessen

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