Eintracht Frankfurt vor Freiburg-Spiel: Gegner im Check
- Eintracht Frankfurt trifft im Deutsche Bank Park auf den formstarken SC Freiburg.
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Fußball. Eintracht Frankfurt trifft im Deutsche Bank Park auf den SC Freiburg. Die Breisgauer reisen nach Angaben der Eintracht mit einer starken Frühform an: wettbewerbsübergreifend stehen zum Saisonauftakt sechs Siege in Serie, in der Bundesliga gelangen drei Erfolge bei nur einem Gegentor. Nach den ersten drei Spieltagen steht Freiburg an der Tabellenspitze.
Freiburg mit starken Offensiv- und Defensivwerten
Der Sport-Club kommt in der Bundesliga bislang auf zehn Treffer. Beim 5:0 gegen Borussia Mönchengladbach erzielte Freiburg zuletzt fünf Tore. Über Bundesliga, UEFA Conference League und DFB-Pokal hinweg nennt die Eintracht 22 Treffer. In den europäischen Top-Fünf-Ligen habe nur der FC Barcelona mit 26 Toren mehr erzielt.
Auch defensiv fallen die Werte auf: Ein Gegentor und ein Expected-Goals-Against-Wert von 1,5 werden in der Vereinsmeldung als Ligabestwerte eingeordnet. Eintracht-Trainer Adi Hütter beschreibt Freiburg als laufstarke Mannschaft mit klaren Abläufen: „Klare Abläufe und Prinzipien mit und gegen den Ball, gegen den Ball teilweise mit richtiger Manndeckung. Eine laufstarke Mannschaft, die nach Ballverlust sehr gut verteidigt und schwer zu knacken ist, wenn wir zu langsam agieren.“
Konstanz in Freiburgs Startelf
Vor Torwart Mio Backhaus, der aus Bremen kam, wird in der Freiburger Viererkette Matthias Ginter mit Philipp Lienhart im Zentrum erwartet. Außen dürften Jordy Makengo und Philipp Treu beginnen. Treu wurde ebenso wie Yannik Engelhardt, Max Rosenfelder und Derry Scherhant für den kommenden DFB-Lehrgang nominiert. Mit einer Zweikampfquote von 91,7 Prozent führt Treu nach Angaben der Eintracht die entsprechende Bundesliga-Wertung an.
Im Mittelfeld gelten Maximilian Eggestein, Engelhardt und Yuito Suzuki als gesetzt. Suzuki spielt zentral offensiv und kommt laut Eintracht in der laufenden Spielzeit auf eine Passquote von 90 Prozent sowie drei Tore. Auch in der Offensive rotierte Freiburgs Trainer Julian Schuster bislang kaum: Derry Scherhant, Niklas Beste und Igor Matanovic werden erneut als mögliches Trio genannt. Insgesamt gab es bisher nur einen Startelfwechsel.
Ausfälle auf beiden Seiten
Bei Eintracht Frankfurt fehlen Jeremiaha Maluze und Jessic Ngankam. Der SC Freiburg muss auf Florent Muslija verzichten.
Matanovic kehrt an frühere Wirkungsstätte zurück
Für Igor Matanovic wird die Partie im Deutsche Bank Park ein Spiel gegen seinen früheren Verein. Der 1,94 Meter große Angreifer absolvierte 25 Einsätze für Eintracht Frankfurt. Für Freiburg stehen für ihn nach sechs Pflichtspielen sechs Tore und zwei Vorlagen zu Buche.
Der 23-Jährige traf zuletzt gegen Borussia Mönchengladbach doppelt. Es war laut Eintracht sein zweiter Bundesligadoppelpack in den vergangenen fünf Ligaspielen; auch am 33. Spieltag der Vorsaison war ihm gegen den Hamburger SV ein Doppelpack gelungen. Seit Anfang Mai sammelte in der Bundesliga demnach kein Spieler mehr Scorerpunkte als der kroatische Nationalspieler: acht, verteilt auf sechs Tore und zwei Vorlagen. Jonathan Burkardt folgt mit fünf Toren und zwei Vorlagen.
Bilanz spricht für Frankfurt
Freiburg steht nach den ersten drei Spieltagen auf Rang eins. Viermal war der Sport-Club laut Eintracht bislang in der Bundesliga Tabellenführer, verteidigen konnte er diese Position jedoch nie.
Acht der zehn Freiburger Ligatreffer fielen aus dem laufenden Spiel heraus. Gleichzeitig verweist die Eintracht auf Standardsituationen: In den Heimspielen gegen Bremen und Mönchengladbach fiel das 1:0 jeweils nach einer Ecke.
Die Hessen punkteten in zwölf der vergangenen 13 Bundesligaspiele gegen den SC Freiburg und sind seit acht direkten Duellen ungeschlagen.
Mehrere persönliche Verbindungen
Igor Matanovic hat eine Frankfurter Vergangenheit, Robin Koch, Noah Atubolu und Ritsu Doan eine Freiburger. Atubolu, gebürtiger Freiburger, sagte im Podcast „Aufstehen mit der Eintracht“: „Ich probiere, das Spiel zu sehen wie jedes normale Bundesligaspiel – spätestens, wenn der Anpfiff ist. Ich werde während der Vorbereitung nichts anders machen als sonst und alles gleich lassen. Aber ich würde lügen, wenn ich sagen würde, dass es kein sehr, sehr besonderes Spiel für mich ist.“
Mario Götze und Matthias Ginter kennen sich aus der Nationalmannschaft und ihrer gemeinsamen Zeit in Dortmund. Ansgar Knauff und Patrick Osterhage spielten zusammen für die Schwarz-Gelben in der zweiten Mannschaft. [red]
Autor:Fußball im Südwesten: Vereinsnachrichten & Ergebnisse aus Rheinhessen |