Eintracht Frankfurt: Onyedika vor dem Spiel in Dortmund
- Eintracht Frankfurt vor dem nächsten Auswärtsspiel.
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Frankfurt. Raphael Onyedika hat bei Eintracht Frankfurt bislang keine Pflichtspielminute verpasst. Vor dem Auswärtsspiel in Dortmund sprach der Mittelfeldspieler über seine Belastbarkeit, die Vorbereitung auf den Gegner und eine Gelbsperre, die ihm beim jüngsten Heimsieg im Kopf geblieben war.
Keine verpasste Pflichtspielminute
Onyedika stand nach Angaben des Vereins bislang über die kompletten 690 möglichen Minuten in allen Pflichtspielen auf dem Platz. Beim 1:0-Heimsieg gegen den 1. FC Köln kam der 25-Jährige auf sieben Ballgewinne und 11,39 gelaufene Kilometer – jeweils Bestwerte innerhalb der Frankfurter Mannschaft in dieser Partie.
Der Mittelfeldspieler erklärte seine hohe Einsatzzeit mit seiner Fitness sowie Erfahrungen aus den vergangenen Jahren, in denen er regelmäßig zwei Spiele pro Woche bestritten habe. Die körperliche Arbeit im Training sei zudem eine Grundlage der Frankfurter Spielweise.
Gelbsperre bei Laufduell im Hinterkopf
Im Spiel gegen Köln entschied sich Onyedika vor der Pause in einem Laufduell mit Said El Mala gegen ein mögliches Foul. Er habe dessen Tempo bereits in der Videovorbereitung gesehen, sagte der Frankfurter. Ausschlaggebend sei jedoch auch gewesen, dass er bereits vier Gelbe Karten gesammelt habe und eine Sperre drohte.
Im Mittelfeld spielte Onyedika bisher häufig neben Mario Götze oder Noel Aseko. An seiner Aufgabe ändere dies nach eigener Einschätzung wenig: Er sehe sich als defensivsten Mittelfeldspieler. Wichtig sei es, zu den jeweiligen Nebenmännern auf dem Platz eine Verbindung aufzubauen.
Frühe Rückkehr von der Nationalmannschaft
Onyedika war während der jüngsten Länderspielperiode vorzeitig von der nigerianischen Nationalmannschaft zurückgekehrt. Der Impuls dafür sei vom Verein gekommen, damit die Mannschaft mehr gemeinsame Vorbereitungszeit habe. Der nigerianische Fußballverband habe zugestimmt.
Mit Borussia Dortmund verbindet Onyedika ein Spiel aus seiner Zeit beim Club Brügge. In der Champions League hielt seine Mannschaft nach seiner Erinnerung lange mit, verlor die Partie nach drei späten Gegentoren aber 0:3. Für das kommende Duell erwartet er eine hohe Hürde. Die Frankfurter hätten in Mainz trotz einer Statistik gegen sich gewonnen, Dortmund sei jedoch „nochmal ein anderes Kaliber“. [red]
Autor:Fußball im Südwesten: Vereinsnachrichten & Ergebnisse aus Rheinhessen |