Eintracht Frankfurt: Chandler spricht über Arbeit und Zukunft
- Eintracht Frankfurt: Timothy Chandler äußerte sich zum Spiel gegen Freiburg und zu seiner Zukunft im Verein.
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Fußball. Timothy Chandler hat sich nach dem Remis von Eintracht Frankfurt gegen den SC Freiburg zur Leistung der Mannschaft, zur Punkteausbeute nach vier Spieltagen und zu möglichen Aufgaben nach seiner aktiven Zeit geäußert. In einem vereinseigenen Gespräch sagte Chandler, die Mannschaft habe viel investiert, sei mit Ball aber nicht gut genug gewesen.
Chandler ordnet Remis gegen Freiburg ein
Eintracht Frankfurt nahm beim Spiel gegen den SC Freiburg einen Punkt mit. Chandler erklärte, Freiburg habe es gut gemacht. Zwar sei ein Sieg wichtig gewesen, nach dem Spielverlauf müsse die Eintracht den Punkt jedoch mitnehmen. Die nun anstehende längere Pause solle genutzt werden, um weiter hart zu arbeiten und Dinge aufzuarbeiten.
Der SC Freiburg sei aus Sicht Chandlers unangenehm zu bespielen, weil die Mannschaft seit Jahren intensiven und guten Fußball spiele. Er verwies darauf, dass dort viele Abläufe eingespielt seien und neue Spieler in ein funktionierendes System kämen. Freiburg stehe im Moment verdient oben, sagte Chandler.
Fünf Punkte nach vier Spieltagen
Nach vier Spieltagen steht Eintracht Frankfurt bei fünf Punkten. Chandler bezeichnete diese Ausbeute als „okay“, machte aber deutlich, dass die Mannschaft gerne mehr Punkte geholt hätte. Zwischen sieben und neun Punkten wären aus seiner Sicht möglich gewesen. Entscheidend sei nun, weiter zu lernen und bestimmte Fehler abzustellen.
Auch die Berufungen mehrerer Eintracht-Spieler in deutsche Auswahlteams waren Thema. Noah Atubolu, Jonny Burkardt und Younes Ebnoutalib wurden von Bundestrainer Jürgen Klopp für die Nationalmannschaft nominiert. Noel Aseko und Elias Baum erhielten Einladungen für die deutsche U21. Chandler sagte, die Mannschaft freue sich über jede Nominierung und hoffe, dass die Spieler erfolgreich seien und gesund zurückkehrten.
Blick auf Aufgaben neben dem Platz
Chandler geht nach Vereinsangaben in sein 13. Jahr bei Eintracht Frankfurt, die Juniorenzeit am Riederwald nicht eingerechnet. Er sagte, ihm bedeute diese lange Zeit sehr viel. Jeden Morgen, wenn er ins ProfiCamp fahre, sei er glücklich und dankbar für Unterstützung und Wertschätzung.
Abseits des Platzes erhält Chandler in dieser Saison nach eigenen Angaben zusätzliche Einblicke in unterschiedliche Bereiche des Vereins. Bereits seit einigen Jahren wirke er organisatorisch rund um Mannschaft und Staff mit, in diesem Jahr noch etwas stärker und nah an der Mannschaft.
Mit Blick auf eine mögliche spätere Aufgabe nannte Chandler eine Rolle zwischen Sportmanagement und Trainerteam. Er könne sich eine Position nah an der Mannschaft und nah am Trainerteam sehr gut vorstellen, auch weil er nach eigener Aussage mit den Menschen im Verein unabhängig von deren Abteilung gut auskomme. [red]
Autor:Fußball im Südwesten: Vereinsnachrichten & Ergebnisse aus Rheinhessen |