Die Eishockey Show: Moritz Müller vor dem DEL-Rekord
- Moritz Müller spricht im Podcast über seinen nahenden Rekord, die Kölner Haie und seine mögliche Zukunft in der Nationalmannschaft.
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Die Eishockey Show. Moritz Müller steht kurz davor, den ewigen Rekord der PENNY DEL einzustellen. Im Podcast spricht der Kapitän der Kölner Haie außerdem über seine Zukunft, den durchwachsenen Saisonstart und Neuzugang Marcel Noebels.
Müller kommt aktuell auf 1187 DEL-Partien, 13 weitere Spiele fehlen bis zur Marke von 1200 Einsätzen. Gleichzeitig arbeitet der 39-Jährige als regelmäßiger MagentaSport-Experte und bleibt als aktiver Spieler auf dem Eis.
Die Eishockey Show: Ein Rekord, der einfach näher kommt
Die Rekordzahl beschäftigt Müller vor allem deshalb, weil sie von außen immer wieder an ihn herangetragen wird. „Wenn ich gesund bleibe, dann ist es etwas, was kommen wird", sagt der Kölner, der den Rekord von Mirko Lüdemann voraussichtlich im November oder Anfang Dezember erreicht.
Über seinen langen Weg zu dieser Marke spricht Müller ohne große Inszenierung: „Bei 1.200 Spielen muss ich rückblickend schon fragen: Wie bin ich dahin gekommen?" Verletzungen hätten ihn zwar nicht von größeren Ausfällen verschont, doch einen Moment, an dem sein Körper endgültig nicht mehr mitmacht, habe er bislang nicht erlebt. „Ich war sehr hart zu mir selbst", erklärt Müller.
Karriereende bleibt eine offene Tür
Müller hat mehrfach angedeutet, dass die laufende Saison seine letzte sein könnte. „Dieser Moment ist sportlich noch nicht eingetreten", sagt er und verweist auf die Entwicklung bei den Haien, die ihm wieder viel Freude bereitet.
Ein weiteres Jahr schließt der Verteidiger trotzdem nicht aus. Sicher ist für ihn nur, dass die Wahrscheinlichkeit für das Karriereende nach dieser Saison größer ist als für eine Fortsetzung.
Die Haie suchen noch nach ihrem eigenen Anspruch
In der Champions Hockey League erwischten die Kölner Haie laut Müller einen starken Start, in der DEL lief es dagegen mit sechs Punkten aus vier Spielen noch nicht wie erhofft. „Wir sind unseren eigenen Erwartungen ein bisschen hinterhergelaufen", sagt der Kapitän.
Vor dem Heimspiel gegen den EHC Red Bull München sieht Müller deshalb klare Aufgaben für sein Team. „Es gibt Bereiche in unserem Spiel, mit denen wir derzeit nicht einverstanden sind und bei denen wir sagen: Das entspricht nicht unserem eigenen Anspruch."
Marcel Noebels, der Neuzugang der Haie, hat Müller bereits überzeugt. Den langjährigen Nationalmannschaftskollegen beschreibt er als Spieler mit „einem unglaublich hohen Hockey-IQ", der Pässe präzise und zum richtigen Zeitpunkt spielt.
Nationalmannschaft und Heim-WM bleiben ein Thema
Auch mit Blick auf die Heim-WM ab dem 13. Mai 2027 hält sich Müller alle Möglichkeiten offen. Der neue Bundestrainer habe noch nicht mit ihm gesprochen, aus der Nationalmannschaft zurückgetreten sei er aber bewusst nicht.
„Wenn man meine Dienste in Anspruch nehmen möchte, fühle ich mich fit und finde, dass ich einen ordentlichen Job mache. Dann stehe ich gerne zur Verfügung", sagt Müller. Sein nächster DEL-Einsatz folgt am Freitag gegen München, das Spiel läuft ab 19 Uhr in der Konferenz und ab 19.15 Uhr als Einzelspiel bei MagentaSport. [red]
Autor:Film und Fernsehen: Shows, Serien und Stars aus Ludwigshafen |