DFB trifft Vereinbarung mit Red Bull wegen Klopp
- Der DFB hat mit Red Bull eine Vereinbarung zum Wechsel von Jürgen Klopp getroffen.
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Nationalmannschaft. Der Deutsche Fußball-Bund hat mit Red Bull eine Vereinbarung zum Wechsel von Jürgen Klopp getroffen. Nach Angaben des DFB soll dadurch Klopps vorzeitiger Ausstieg aus seiner Funktion als „Head of Global Soccer“ geregelt werden, bevor er am 15. August sein Amt als Bundestrainer antritt.
Der Verband erklärt, das Amt des Bundestrainers verlange uneingeschränkten Fokus ohne geteilte Verantwortlichkeiten. Red Bull habe diesem Vorgehen zugestimmt.
DFB sagt drei Länderspiele in Leipzig zu
Im Gegenzug will der DFB bis Ende 2030 drei Länderspiele der Männer-Nationalmannschaft in Leipzig austragen. Außerdem soll die Stiftung „Wings for Life“ eine Zahlung in Höhe von einer Million Euro erhalten.
Nach DFB-Angaben dient das Geld der Unterstützung der Rückenmarksforschung. DFB-Präsident Bernd Neuendorf bezeichnete die Einigung als professionell und lösungsorientiert. Zugleich verwies er darauf, dass die Spiele in Leipzig auch ein Signal für den Fußball in Ostdeutschland sein sollen.
Mintzlaff bestätigt Gespräche
Oliver Mintzlaff von Red Bull erklärte, er sei über Klopps Wunsch, das Amt des Bundestrainers zu übernehmen, zunächst nicht glücklich gewesen. Gemeinsam mit seinen Geschäftsführer-Kollegen Franz Watzlawick und Alexander Kirchmayr habe man sich dann aber für eine klare Lösung entschieden.
Die Gespräche mit Klopp und dem DFB seien laut Mintzlaff vertrauensvoll, partnerschaftlich und zielgerichtet verlaufen. Red Bull wünsche Klopp und dem Verband für das neue Kapitel viel Erfolg.
Autor:Anouar Touir aus Ludwigshafen |