DFB trennt sich nach WM-Aus von Bundestrainer
- Der DFB hat die Zusammenarbeit mit Bundestrainer Julian Nagelsmann nach dem WM-Aus mit sofortiger Wirkung beendet.
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Fußball. Der Deutsche Fußball-Bund hat die Zusammenarbeit mit Bundestrainer Julian Nagelsmann mit sofortiger Wirkung beendet. Nach Angaben des Verbands beschlossen Gesellschaftervertreter und Aufsichtsrat am 3. Juli einstimmig die Auflösung des Vertragsverhältnisses.
Auslöser war laut DFB ein vertrauliches Gespräch am Vortag, in dem Nagelsmann darum gebeten hatte, nach dem enttäuschenden Verlauf der FIFA-Weltmeisterschaft 2026 in den USA, Kanada und Mexiko von seinen Aufgaben entbunden zu werden. Diesem Wunsch sei nun entsprochen worden.
Nagelsmann bat selbst um Entbindung
Der frühere Bundestrainer erklärte, er habe nach dem Ausscheiden der Nationalmannschaft intensiv nachgedacht und sich mit Vertrauten ausgetauscht. Sein zentrales Ziel sei immer der Erfolg der Mannschaft gewesen. Nach der Enttäuschung bei der WM verdiene das Team aus seiner Sicht die Chance auf einen unbelasteten Neuanfang. Nagelsmann bedankte sich beim Trainerteam, beim Staff, bei den Verantwortlichen im Verband sowie bei den Spielern für die Zusammenarbeit. Auch an die Fans richtete er Worte des Bedauerns, weil die Erwartungen bei dem Turnier nicht erfüllt wurden.
Auch Assistenten gehen, Klopp soll Thema werden
Mit Nagelsmann verlassen auch seine Assistenten Benjamin Glück und Benjamin Hübner den DFB. Der Verband kündigte zudem an, nun das Gespräch mit Jürgen Klopp über die Neubesetzung des Trainerpostens zu suchen. Nach DFB-Angaben hat Klopp bereits grundsätzliche Bereitschaft signalisiert.
Zusätzlich wurde in derselben Sitzung bekannt, dass Sport-Geschäftsführer Andreas Rettig seinen zum Jahresende auslaufenden Vertrag aus persönlichen Gründen nicht verlängern wird. Darüber habe er DFB-Präsident Bernd Neuendorf bereits vor Beginn der laufenden Weltmeisterschaft informiert.
Autor:Jens Vollmer aus Wochenblatt Kaiserslautern |