DFB-Sportgericht verhängt hohe Geldstrafe gegen Wolfsburg
- Das DFB-Sportgericht hat gegen den VfL Wolfsburg nach Fan-Vorfällen eine Geldstrafe verhängt.
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Fußball. Das Sportgericht des Deutschen Fußball-Bundes hat den VfL Wolfsburg wegen unsportlichen Verhaltens seiner Anhänger mit einer Geldstrafe von 238.600 Euro belegt. Das teilte der DFB am 2. Juli mit.
Nach DFB-Angaben kann der Verein davon bis zu 79.500 Euro für eigene sicherheitstechnische oder gewaltpräventive Maßnahmen verwenden. Der Nachweis darüber muss bis zum 31. Dezember 2026 erbracht werden.
Pyrotechnik beim Spiel in Hamburg
Hintergrund ist das Bundesliga-Meisterschaftsspiel beim FC St. Pauli am 16. Mai. Laut DFB zündeten Anhänger des VfL Wolfsburg annähernd 140 Bengalische Feuer, 26 Raketen, 16 Rauchtöpfe, vier Böller und einen Blinker.
Die Partie wurde deshalb in der 80. Minute kurzzeitig unterbrochen.
Urteil ist rechtskräftig
Der Verein hat dem Urteil zugestimmt. Damit ist die Entscheidung rechtskräftig.
Wie der DFB weiter mitteilte, kommen Geldstrafen mittelbar fußballnahen Stiftungen zugute, da sich das Spendenvolumen des Verbandes traditionell im Schwerpunkt an der Höhe der Ordnungsgelder orientiert.
Autor:Anouar Touir aus Ludwigshafen |