DFB reagiert auf Votum zur Regionalliga-Reform

Der DFB will nach dem gescheiterten Votum zur Regionalliga-Reform den Austausch mit den Beteiligten fortsetzen. | Foto: Anouar Touir
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Fußball. Der Deutsche Fußball-Bund hat das ablehnende Votum der befragten Klubs zur Reform der Regionalliga-Struktur mit Bedauern zur Kenntnis genommen. Nach Angaben des Verbandes fand keines der vorgelegten Modelle in allen Regionalverbänden eine Mehrheit.

Eine von den Präsidenten der DFB-Mitgliedsverbände eingesetzte Arbeitsgruppe hatte zwei Lösungsansätze erarbeitet. Mit dem sogenannten Regionenmodell und dem Kompassmodell sollte das Ziel erreicht werden, dass die Meister der Regionalligen aufsteigen können.

Keine Mehrheit für beide Modelle

Wie der DFB mitteilte, scheiterten letztlich beide Vorschläge im Abstimmungsprozess. Damit bleibt eine Reform zunächst aus. Der Verband verweist darauf, dass die Zuständigkeit für das Votum bei den Regionalliga-Trägern lag.

DFB-Präsident Bernd Neuendorf erklärte, das Ziel eines Aufstiegsrechts für die Meister bleibe trotz der Ablehnung richtig. Der DFB wolle sich nun aktiv in den weiteren Prozess einbringen und mit allen Beteiligten das Gespräch suchen.

DFB will Gespräche fortsetzen

Nach Angaben des Verbandes hatte der DFB-Bundestag bereits vor acht Jahren beschlossen, dass eine Lösung gefunden werden müsse, die allen Meistern der Regionalligen den Aufstieg ermöglicht. Zugleich heißt es aus dem DFB, nahezu alle Beteiligten hätten hinterlegt, dass eine Beibehaltung des bisherigen Zustands keine Option sei.

Autor:

Anouar Touir aus Ludwigshafen

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