Champions League: VfB Stuttgart will in Bratislava nachlegen
- Beim Sieg in Bratislava im Januar 2025 erzielte VfB-Stürmer Leweling zwei Tore. (Archivbild)
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Stuttgart. Für VfB-Fans steht am Mittwoch, 14. Oktober, um 21 Uhr das nächste Champions-League-Spiel an: Der VfB Stuttgart will bei Slovan Bratislava den zweiten Sieg der Ligaphase holen. Die Partie wird bei DAZN übertragen.
Nach dem 3:1 gegen Viking Stavanger hätte der Bundesligist mit sechs Punkten eine deutlich bessere Ausgangsposition vor den folgenden Duellen mit Atlético Madrid, Galatasaray Istanbul und Inter Mailand. Sportvorstand Fabian Wohlgemuth formulierte das Ziel, diesmal in der Champions League stabiler aufzutreten als vor zwei Jahren.
Offensive sucht noch die Form der Vorsaison
Der VfB reist mit Rückenwind aus dem 2:0-Erfolg im Bundesliga-Spiel in Paderborn an. Dennoch fehlt mehreren Offensivspielern bislang die Leichtigkeit der vergangenen Saison. Deniz Undav, Jamie Leweling, Ermedin Demirovic und Bilal El Khannouss sind noch nicht in Bestform.
Chris Führich bildet die Ausnahme. Der Flügelspieler stand in sechs von sieben Pflichtspielen in der Startelf und sicherte in Paderborn mit dem Treffer zum 2:0 den Sieg gegen seinen früheren Club. Ein Einsatz von Beginn an in Bratislava gilt als wahrscheinlich.
Slovan mit Yaya Touré auf der Trainerbank
Bratislava gewann in der Saison 2024/25 gegen Stuttgart nicht, der VfB siegte damals mit 3:1. Die Slowaken sind diesmal aber neu aufgestellt. Seit dem Sommer trainiert Yaya Touré den Rekordmeister. Der frühere Profi des FC Barcelona und von Manchester City gewann 2009 mit Barcelona die Champions League. Bei Slovan ist es seine erste Station als Cheftrainer.
In der laufenden Ligaphase verlor Bratislava zum Auftakt bei Titelverteidiger Paris Saint-Germain mit 1:6. Wohlgemuth erwartet trotzdem eine Mannschaft auf hohem Niveau und verweist auf die besondere Atmosphäre im nur 22.500 Zuschauer fassenden Národný futbalový štadión.
Abwehr muss Mittelstädt-Ausfall auffangen
Eine offene Frage ist die Stabilität der Stuttgarter Defensive ohne den verletzten Linksverteidiger Maximilian Mittelstädt. In der Innenverteidigung fehlt Ameen Al-Dakhil verletzt. Luca Jaquez ist nach längerer Pause erst kürzlich zurückgekehrt. Dan-Axel Zagadou und Leonidas Stergiou stehen nicht im Champions-League-Kader.
Besondere Aufmerksamkeit braucht Slovans Kapitän Andraz Sporar. Der slowenische Mittelstürmer ist der erfolgreichste Torschütze des Tabellenvierten der slowakischen Liga. Ob VfB-Abwehrchef Jeff Chabot nach seiner Auswechslung in Paderborn spielen kann, entscheidet sich kurzfristig. [dpa/red]
Autor:Fußball im Südwesten: Vereinsnachrichten & Ergebnisse aus Rheinhessen |