Achtelfinal-Aus in Stuttgart: Siegemund und Lys chancenlos
- Chancenlos gegen die Ukrainerin Jelina Switolina: Auch Eva Lys verabschiedete sich im Achtelfinale.
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Stuttgart. Beim WTA Turnier in Stuttgart ist das deutsche Feld vorzeitig ausgeschieden. Laura Siegemund aus Metzingen und die Hamburgerin Eva Lys verpassten im Achtelfinale deutlich den Einzug in die nächste Runde.
Für Laura Siegemund erwies sich die frühere Weltranglistenerste Iga Swiatek als zu stark. Die Polin setzte sich mit 6:2 und 6:3 durch. Fünf verlorene Aufschlagspiele waren für die 38 Jährige zu viel. Nur zweimal gelang ihr selbst ein Break gegen die Titelmitfavoritin, die den Porsche Grand Prix bereits 2022 und 2023 gewonnen hatte.
Siegemund zog dennoch ein positives Fazit. „Ich habe mich gut präsentiert. Natürlich ist man immer enttäuscht, wenn man verloren hat, aber das war einfach zu gut“, sagte die Metzingerin. Ihre zuletzt spürbare Oberschenkelblessur spielte nach eigener Aussage keine Rolle mehr. Dauerhafte körperliche Beschwerden begleiteten sie jedoch weiterhin.
Noch deutlicher fiel das Ergebnis bei Eva Lys aus. Die 24 Jährige unterlag der ukrainischen Top Ten Spielerin Jelina Switolina mit 1:6 und 0:6. Die Partie dauerte nur 55 Minuten. Einen Tag zuvor hatte Lys noch einen umkämpften Dreisatzsieg in der ersten Runde gefeiert. Der Erfolg zum Auftakt war ihr erster Sieg seit rund drei Monaten. Nach einer Knieverletzung hatte sich die Hamburgerin erst vor Kurzem wieder zurückgemeldet.
Bereits zuvor war auch Noma Noha Akugue ausgeschieden. Die 22-Jährige aus Hamburg verlor bei ihrem Hauptfeld Debüt in Stuttgart gegen die amerikanische Qualifikantin Alycia Parks mit 4:6 und 2:6. Insgesamt waren zu Beginn fünf deutsche Spielerinnen im Feld des mit rund einer Million Euro dotierten Sandplatz Hallenturniers vertreten. dpa/red
Autor:Jens Vollmer aus Wochenblatt Kaiserslautern |