Abstiegsdrama bei Heidenheim: Schmidt schaut Rivalen nicht
- Die Spiele der Rivalen am Sonntag will sich Schmidt nicht anschauen.
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Heidenheim. Im engen Abstiegskampf der Bundesliga richtet sich der Blick vieler Fans auf die Konkurrenz. Trainer Frank Schmidt vom 1. FC Heidenheim will die entscheidenden Spiele der Rivalen am Sonntag, 3. Mai, jedoch bewusst nicht im Fernsehen verfolgen.
Nach dem spektakulären 3:3 beim deutschen Meister FC Bayern München erklärte der 52-Jährige beim Streamingdienst DAZN, dass er andere Pläne habe. „Ich habe am Sonntag auch noch was anderes vor. Ich bin leider nicht daheim“, sagte Schmidt.
Punkt in München reicht noch nicht
Trotz des überraschenden Unentschiedens in München bleibt die Lage für Heidenheim äußerst schwierig. Die Mannschaft steht mit 23 Punkten auf Platz 18 und damit auf einem direkten Abstiegsrang.
Entscheidend werden die Spiele der direkten Konkurrenten am Sonntag, 3. Mai.
- FC St. Pauli gegen FSV Mainz 05 um 15.30 Uhr
- SC Freiburg gegen VfL Wolfsburg um 19.30 Uhr
St. Pauli liegt aktuell mit 26 Punkten auf Rang 16. Wolfsburg hat als Vorletzter 25 Punkte. Beide Teams könnten Heidenheim weiter distanzieren.
Abstieg schon vor dem letzten Spieltag möglich
Sollten sowohl St. Pauli als auch Wolfsburg ihre Spiele gewinnen, wäre der Abstieg des 1. FC Heidenheim bereits vorzeitig besiegelt. Der Grund. Am letzten Spieltag treffen Wolfsburg und St. Pauli direkt aufeinander. Mindestens eines der Teams würde dann weitere Punkte holen.
Schmidt will die Entwicklung dennoch möglichst gelassen verfolgen. „Wahrscheinlich kommen sowieso Nachrichten rein“, sagte der Trainer. Seine Hoffnung. „Am liebsten ist mir, morgen kommen keine Nachrichten rein. Dann weiß ich. Es ist in den letzten beiden Spielen noch alles möglich.“ dpa/red
Autor:Erik Stegner aus Landstuhl |