3. Liga: Rostock gewinnt, doch Vorfälle überschatten den Abend in Verl
- Hansa Rostock gewinnt beim SC Verl mit 2:1
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Fußball. Ein Traumfreistoß, ein wilder Umschwung nach der Pause und am Ende 15 Minuten Nachspielzeit: Hansa Rostock gewinnt das Topspiel beim SC Verl mit 2:1, doch die Partie gerät auch wegen Vorfällen auf den Rängen aus dem Takt.
Nach dem Rückstand durch Berkan Taz mit dem Pausenpfiff dreht Rostock das Spiel binnen vier Minuten. Christian Kinsombi und Emil Holten treffen nach der Pause, danach sorgt ein Feuer im Hansa-Block für eine lange Unterbrechung und die XXL-Nachspielzeit.
3. Liga: Rostock-Coach Daniel Brinkmann über Druck und „Angsthasenfußball“
Daniel Brinkmann, Trainer Rostock, beschreibt die Erleichterung nach dem Abpfiff so: „Das ist logisch! Man muss das anders sehen. Hier in Verl, die wollen das auch unbedingt erreichen. Aber du hast nicht so viel Stress wie bei uns. Bei uns wird jeden Tag geschrieben.“
Mit der ersten Halbzeit geht Brinkmann hart ins Gericht. „Wenn wir phasenweise Angsthasenfußball spielen, und das ist es für mich, weil uns alles, was heute passiert ist, vorher klar war“, sagt Brinkmann und betont nach seiner Kabinenansprache: „Aber das haben die Jungs in der 2. Halbzeit besser gemacht.“
3. Liga: Flaschenwurf trifft Timur Gayret , Brinkmann verurteilt das
Überschattet wird der Abend auch von einem Flaschenwurf aus dem Rostock-Block, der Verls Timur Gayret am Kopf trifft. Brinkmann findet dafür deutliche Worte: „Und das ist richtig scheiße! Das kann man auch nicht entschuldigen. Das darf nicht passieren!“
Auf der anderen Seite bleibt bei Verl vor allem Frust über das Ergebnis. Tobias Strobl, Trainer Verl, lobt die Leistung seines Teams trotz der Niederlage: „Wenn du Hansa so dominierst , so viel Kontrolle hast, so oft Richtung gegnerisches Tor spielst, ist das rein von der Art und Weise 'Wow' gewesen. Aber es zählt das Ergebnis.“
3. Liga live bei MagentaSport: Das kommt am 33. Spieltag
Weiter geht es live bei MagentaSport am 10. April ab 18.30 Uhr mit TSG Hoffenheim II gegen den 1. FC Schweinfurt 05. Das Topspiel steigt am 12. April, wenn Spitzenreiter VfL Osnabrück ab 13 Uhr Energie Cottbus empfängt. „Wenn wir jetzt da oben sagen würden , wir schauen mal , nein. Wir wollen voll angreifen!“, sagt Zlatko Janjic, Sportvorstand Verl. [red]
Autor:Stephanie Walter aus Wochenblatt Kaiserslautern |