3. Liga: Heintz erklärt, warum der FCK ihn „zu alt“ fand
- Dominique Heintz spricht über seinen Start bei Fortuna Düsseldorf und den geplatzten Wechsel nach Kaiserslautern. Im Interview geht es vor allem um die Begründung „zu alt“.
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3. Liga. Dominique Heintz startet mit Fortuna Düsseldorf in die neue Saison, spricht aber noch offen über eine Sache, die ihn beschäftigt. Der Innenverteidiger sagt, sein Jugendklub 1. FC Kaiserslautern habe ihm eine Rückkehr mit der Begründung abgesagt, er sei zu alt.
Die Aussagen machte Heintz im Exklusiv-Interview bei MagentaSport mit Kommentator Christian Straßburger am Rande der Media Days der 3. Liga am DFB-Campus in Frankfurt am Main. Für Fortuna geht es zum Auftakt am 7. August gegen Waldhof Mannheim los, live ab 18.30 Uhr.
3. Liga: „Der FCK hat zu mir gesagt, ich bin zu alt“
Heintz schildert die Situation sehr direkt: „Ja, der FCK hat zu mir gesagt, ich bin zu alt. Diese Entscheidung musste ich dann akzeptieren, auch wenn ich sie nicht verstehen kann. Bis heute. Natürlich weiß jeder, dass ich das gern gemacht hätte.“ Für ihn sei eine Rückkehr nach Kaiserslautern „auch immer mein Ziel“ gewesen.
Dabei nennt Heintz auch die Gesprächspartner beim FCK und ordnet ein, warum ihn die Absage ärgert. „Aber natürlich, wenn der Verein das nicht möchte oder der Thomas und der Marcel das nicht möchten, dann muss man das in dem Geschäft akzeptieren. So ist das leider“, sagt er und meint damit Thomas Hengen als Geschäftsführer Sport und Marcel Klos als Sportdirektor.
Warum ihn die Begründung so stört
Mit Blick auf sein Alter macht Heintz klar, dass er die Argumentation nicht teilt. „Für mich ist es zwar kein Argument, dass man zu alt ist, weil ich finde, es geht nur über Qualität, ob man gut oder schlecht ist“, sagt der 32-Jährige.
Auch der Ablauf habe ihn getroffen. „Deswegen tat es natürlich schon weh, weil wir eigentlich erst gute Gespräche geführt hatten mit den Verantwortlichen und die mich dann ein bisschen hängen lassen haben, mit der Aussage, du bist zu alt“, so Heintz.
Bei Fortuna zählt jetzt nur noch der Neustart
Trotz der Enttäuschung betont Heintz, dass sein Fokus inzwischen voll auf Düsseldorf liegt. „Fortuna-Fans müssen sich keine Sorgen machen. Ich stehe zu der Aufgabe 100 Prozent dahinter und werde alles dafür geben“, versichert er.
Zum Auftakt der 3. Liga trifft Fortuna Düsseldorf am 7. August auf den SV Waldhof Mannheim, MagentaSport zeigt das Spiel live ab 18.30 Uhr. „Ich freue mich, dass ich jetzt hier bei der Fortuna bin, dass ich hier meine Erfahrung reinbringen kann, dass ich wertgeschätzt werde, dass die Leute auf meine Stärken vertrauen“, sagt Heintz. [red]
Autor:Stephanie Walter aus Wochenblatt Kaiserslautern |