Zugausfälle rund um Tübingen: Wochenlange Sperren ab Freitag
- Mehrere Wochen lang müssen Pendler und Bahnreisende Einschränkungen hinnehmen. (Symbolfoto)
- Foto: Jason Tschepljakow/dpa
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Tübingen. Auf Bahnreisende und Pendler rund um Tübingen und Reutlingen kommen ab Freitag, 10. Juli wochenlange Einschränkungen im Regionalverkehr zu. Bis Freitag, 12. September fallen auf mehreren Strecken Züge aus, Fahrpläne ändern sich und Busse ersetzen teils den Bahnverkehr.
Grund sind Bauarbeiten der Deutschen Bahn an der Infrastruktur zwischen Tübingen und Stuttgart sowie zwischen Tübingen und Bad Urach. Nach Angaben der Bahn erneuert DB InfraGO im Tübinger Hauptbahnhof Gleise und Weichen, setzt weitere Anlagen instand und saniert sie. In Metzingen soll ein Bahnsteigdach gebaut werden. Der Bahnhof Oberboihingen wird barrierefreier.
Diese Linien sind betroffen
- Die Linie RE 6 fällt zwischen Stuttgart Hauptbahnhof und Tübingen Hauptbahnhof aus
- Die Linie MEX 18 fährt nicht zwischen Plochingen und Tübingen Hauptbahnhof
- Die Linie RB 63 entfällt zwischen Reutlingen Hauptbahnhof und Metzingen
- In Tagesrandlagen fährt die RB 63 zudem nicht zwischen Tübingen Hauptbahnhof und Bad Urach
Welche Alternativen die Bahn nennt
Zwischen Stuttgart und Tübingen empfiehlt die Bahn als Alternative die stündliche Linie MEX 12. Zwischen Tübingen und Reutlingen fahren diese Züge von 5 Uhr bis 20.30 Uhr im 30 Minuten Takt.
Außerdem setzt die Bahn Busse ein. Zwischen Stuttgart und Tübingen sowie zwischen Stuttgart und Reutlingen sollen Expressbusse verkehren. Abfahrt in Stuttgart ist am Hauptbahnhof an der Haltestelle Pariser Platz am Ausgang Gleis 1. Weitere Buslinien fahren zwischen Plochingen und Metzingen sowie zwischen Metzingen und Reutlingen. In den Abendstunden ab 20 Uhr sind diese Busse laut Bahn ab oder bis Tübingen Hauptbahnhof unterwegs, an einzelnen Tagen auch ab oder bis Bad Urach.
Zweite Bauphase ab August
Direkt danach folgt von Freitag, 8. August bis Freitag, 12. September eine weitere Phase mit Zugausfällen auf der Neckar Alb Bahn und der Ermstalbahn. Auch dann ist Ersatzverkehr mit Bussen geplant. Das genaue Fahrplankonzept befindet sich laut Bahn noch in Arbeit. Reisende sollten vor der Fahrt die aktuellen Verbindungen auf bahn.de oder in der App DB Navigator prüfen. dpa/red
Autor:Cornelia Bauer aus Speyer |
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