Züge brauchen bis zu 80 Minuten länger auf der Strecke Berlin–Hannover
- Auf der Strecke Lehrte – Berlin beginnen im Oktober umfangreiche Bauarbeiten. Fernzüge zwischen Berlin und Hannover werden umgeleitet und benötigen deutlich mehr Zeit.
- Foto: Deutsche Bahn AG / Volker Emersleben
- hochgeladen von Jens Vollmer
[b]Berlin. Ab Freitag, 2. Oktober, müssen sich Reisende auf der wichtigen Bahnstrecke zwischen Berlin und Hannover auf deutlich längere Fahrzeiten einstellen. Grund ist der Start der Korridorsanierung Lehrte – Berlin, die bis Ende 2027 in mehreren Bauphasen umgesetzt wird.
Fernverkehr wird umgeleitet
Zwischen Oktober und Dezember fahren Fernzüge zwischen Hannover und Berlin über Umleitungsstrecken. Die Fahrzeit verlängert sich um etwa 60 bis 80 Minuten. Züge halten dabei abwechselnd in Braunschweig und Magdeburg. Auch die vier täglichen Zugpaare zwischen Amsterdam und Berlin sind betroffen und werden über Hamburg umgeleitet. Das bedeutet rund 70 Minuten zusätzliche Fahrzeit.
Mehrere Bauphasen bis Ende 2027
Die Sanierung der 221 Kilometer langen Strecke erfolgt abschnittsweise. Zunächst ist der östliche Abschnitt zwischen Fallersleben und Berlin-Spandau von Freitag, 2. Oktober, bis Samstag, 12. Dezember, komplett gesperrt. Danach folgt eine Phase mit zeitweise eingleisigem Betrieb über die parallel verlaufende Lehrter Stammbahn. Im westlichen Abschnitt Lehrte – Fallersleben ist von Februar bis Juli eine Totalsperrung vorgesehen. Den Abschluss bildet eine weitere Sperrung im Herbst.
Was erneuert wird
Wie die Deutsche Bahn mitteilt, umfasst das Bauprogramm unter anderem:
- mehr als 175 neue Weichen
- rund 260 Kilometer neue Gleise
- 25 modernisierte Bahnhöfe mit mehr Barrierefreiheit
- neue Lärmschutzwände sowie Arbeiten an Brücken und Oberleitungen
Ersatzverkehr im Nahverkehr
Im Regionalverkehr bleiben Züge soweit möglich bis an die gesperrten Abschnitte in Betrieb. Wo das nicht geht, kommen Ersatzbusse zum Einsatz. In der ersten Bauphase werden barrierefreie Busse mit WLAN und USB-Steckdosen eingesetzt. Die genauen Fahrpläne sind ab Ende Juni in den digitalen Auskunftssystemen abrufbar.
Informationen für Fahrgäste
Die Deutsche Bahn stellt den aktuellen Planungsstand am Montag, 30. Juni, um 17.30 Uhr in einer öffentlichen Online-Veranstaltung vor. Weitere Details zu Fahrplänen und Ersatzverkehren sind über den DB Navigator und die Webseiten der Verkehrsverbünde verfügbar.Berlin.[/b] Ab Freitag, 2. Oktober, müssen sich Reisende auf der wichtigen Bahnstrecke zwischen Berlin und Hannover auf deutlich längere Fahrzeiten einstellen. Grund ist der Start der Korridorsanierung Lehrte – Berlin, die bis Ende 2027 in mehreren Bauphasen umgesetzt wird.
Fernverkehr wird umgeleitet
Zwischen Oktober und Dezember fahren Fernzüge zwischen Hannover und Berlin über Umleitungsstrecken. Die Fahrzeit verlängert sich um etwa 60 bis 80 Minuten. Züge halten dabei abwechselnd in Braunschweig und Magdeburg. Auch die vier täglichen Zugpaare zwischen Amsterdam und Berlin sind betroffen und werden über Hamburg umgeleitet. Das bedeutet rund 70 Minuten zusätzliche Fahrzeit.
Mehrere Bauphasen bis Ende 2027
Die Sanierung der 221 Kilometer langen Strecke erfolgt abschnittsweise. Zunächst ist der östliche Abschnitt zwischen Fallersleben und Berlin-Spandau von Freitag, 2. Oktober, bis Samstag, 12. Dezember, komplett gesperrt. Danach folgt eine Phase mit zeitweise eingleisigem Betrieb über die parallel verlaufende Lehrter Stammbahn. Im westlichen Abschnitt Lehrte – Fallersleben ist von Februar bis Juli eine Totalsperrung vorgesehen. Den Abschluss bildet eine weitere Sperrung im Herbst.
Was erneuert wird
Wie die Deutsche Bahn mitteilt, umfasst das Bauprogramm unter anderem:
- mehr als 175 neue Weichen
- rund 260 Kilometer neue Gleise
- 25 modernisierte Bahnhöfe mit mehr Barrierefreiheit
- neue Lärmschutzwände sowie Arbeiten an Brücken und Oberleitungen
Ersatzverkehr im Nahverkehr
Im Regionalverkehr bleiben Züge soweit möglich bis an die gesperrten Abschnitte in Betrieb. Wo das nicht geht, kommen Ersatzbusse zum Einsatz. In der ersten Bauphase werden barrierefreie Busse mit WLAN und USB-Steckdosen eingesetzt. Die genauen Fahrpläne sind ab Ende Juni in den digitalen Auskunftssystemen abrufbar.
Informationen für Fahrgäste
Die Deutsche Bahn stellt den aktuellen Planungsstand am Montag, 30. Juni, um 17.30 Uhr in einer öffentlichen Online-Veranstaltung vor. Weitere Details zu Fahrplänen und Ersatzverkehren sind über den DB Navigator und die Webseiten der Verkehrsverbünde verfügbar.
Autor:Jens Vollmer aus Wochenblatt Kaiserslautern |