Zahnzusatzversicherung Kosten: Monatsbeiträge nach Alter
- Ob mit oder ohne Zahnzusatzversicherung: Versicherte müssen oft zumindest anteilig für Zahnersatz zahlen.
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Zahnzusatzversicherung Kosten. Wer Zahnersatz wie Krone, Brücke oder Inlay braucht, muss oft mehrere hundert bis tausend Euro selbst bezahlen. Die gesetzliche Krankenversicherung zahlt nur einen festen Zuschuss. Eine Zahnzusatzversicherung kann den Eigenanteil reduzieren, deckt die Kosten aber meist nicht vollständig.
Viele Versicherte überlegen deshalb, eine Zusatzversicherung abzuschließen. Sie übernimmt je nach Tarif einen Anteil der Kosten, die nach dem Zuschuss der gesetzlichen Krankenkasse übrig bleiben. «Eine Zusatzversicherung leistet in der Regel nur anteilig», sagt Julia Alice Böhne von der Verbraucherschutzorganisation Bund der Versicherten (BdV) in Hamburg. «Für die Versicherten bleibt fast immer ein zu zahlender Restbetrag übrig».
Monatliche Beiträge steigen mit dem Eintrittsalter
Wie hoch die Beiträge ausfallen, hängt unter anderem vom Alter beim Vertragsabschluss ab. Der Bund der Versicherten hat Tarife mit sogenannten Alterungsrückstellungen ausgewertet. Diese gelten aus Verbrauchersicht oft als stabiler, weil die Beiträge im Alter weniger stark steigen können.
Die monatlichen Kosten für vom BdV als empfehlenswert eingestufte Tarife lagen laut Recherche im Dezember in folgenden Bereichen:
- Eintrittsalter 30 Jahre: etwa 22 bis 51 Euro pro Monat
- Eintrittsalter 40 Jahre: etwa 25 bis 58 Euro pro Monat
- Eintrittsalter 50 Jahre: etwa 27 bis 65 Euro pro Monat
Je nach Gesundheitszustand können zusätzlich Risikozuschläge verlangt werden. Auch Leistungsumfang, Erstattungsquote und mögliche Wartezeiten beeinflussen den Preis.
Eine Zahnzusatzversicherung kann den Eigenanteil bei Zahnersatz deutlich senken. Ein vollständiger Kostenausgleich ist jedoch selbst bei guten Tarifen in der Praxis selten. dpa/red
Autor:Sarah Isele aus Mannheim-Nord |