Wohnungsbau in Rheinland-Pfalz: Teuber begrüßt Bundespläne
- «Wir dürfen als Bund und Land nicht nachlassen, um die große Herausforderung für das Grundrecht Wohnen bezahlbar für alle zu stemmen», sagt Teuber. (Archivfoto)
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Rheinland-Pfalz. Für Wohnungssuchende könnte mehr staatlicher Wohnungsbau langfristig für mehr bezahlbaren Wohnraum sorgen. In Rheinland-Pfalz hat Bau- und Wohnminister Sven Teuber die Pläne für eine bundeseigene Wohnungsbaugesellschaft positiv bewertet.
Teuber sagte, eine solche Gesellschaft könne ein weiterer Weg zum Ziel sein, auch wenn er langfristig und rechtlich schwierig sei. Mit Blick auf die Lage am Wohnungsmarkt betonte der SPD-Politiker, Bund und Länder dürften bei der Aufgabe nicht nachlassen, Wohnen für alle bezahlbar zu halten.
Mehr staatliche Hilfe für bezahlbares Wohnen
Nach Teubers Einschätzung verschärfen mehrere Faktoren den Druck auf Mieter und Bauherren. Er nannte steigende Wohnkosten, hohe Baukosten und wachsende Zinsen. Deshalb brauche es vielfältige Anstrengungen, um bezahlbares Bauen und Wohnen zu stärken. Dazu zähle auch staatliches Engagement.
Die Gründung einer Wohnungsbaugesellschaft für bezahlbares Wohnen ist Teil der Beschlüsse des Koalitionsausschusses auf Bundesebene. Ziel ist es, mehr Wohnungen im bezahlbaren Preissegment zu bauen. Das soll vor allem dort helfen, wo der Markt dauerhaft nicht genug günstigen Wohnraum schafft.
Wo die neue Gesellschaft helfen soll
Den Angaben zufolge soll die Gesellschaft vor allem diese Bereiche unterstützen:
- den sozialen Wohnungsbau
- serielles Bauen
- Regionen mit nachgewiesenem Wohnungsmangel
Teuber verwies zudem darauf, dass eine solche Wohnungsbaugesellschaft auch auf Landesebene diskutiert werde. Gleichzeitig will die Koalition im Bund Überlegungen zu Enteignungen großer Wohnungskonzerne endgültig ausschließen. dpa/red
Autor:Cornelia Bauer aus Speyer |
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