Wohnung kühl halten bei Hitze: 13 Tricks ohne Klimaanlage
- Die beste Methode, um es bei Hitze ohne Klimaanlage angenehm zu halten, ist die Verwendung eines Ventilators.
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Zuhause bei Hitze kühl halten. Wenn die Wohnung zur Sauna wird, muss nicht sofort eine Klimaanlage her. Mit den richtigen Maßnahmen lässt sich die Hitze oft schon deutlich reduzieren – und zwar günstiger, stromsparender und alltagstauglich.
Heiße Sommertage sind in den eigenen vier Wänden besonders anstrengend. Vor allem dann, wenn Schlafzimmer, Dachgeschoss oder Wohnzimmer die Wärme stundenlang speichern. Wer Sonne, warme Luft und zusätzliche Wärmequellen gezielt aussperrt, kann Räume auch ohne Klimaanlage spürbar angenehmer halten. Entscheidend ist dabei nicht nur das richtige Lüften, sondern auch Verschattung, ein kluger Einsatz von Ventilatoren und die Bauweise des Hauses.
Was tun, damit es im Haus kühl bleibt?
Der wichtigste Grundsatz lautet: Die Hitze am besten gar nicht erst reinlassen. Tagsüber sollten Fenster geschlossen bleiben, vor allem wenn es draußen wärmer ist als drinnen. Gekippte Fenster bringen an heißen Tagen meist wenig, weil die warme Luft so erst recht ins Haus gelangt. Gelüftet wird stattdessen früh morgens, spät abends oder nachts – am besten mit mehreren geöffneten Fenstern für kräftigen Durchzug.
Laut Utopia ist dies besonders sinnvoll, wenn die Außentemperatur spürbar unter der Innentemperatur liegt. Genauso wichtig ist das Abdunkeln. Außenliegende Rollläden oder Jalousien sind am effektivsten, weil sie die Sonnenstrahlen schon vor der Scheibe abfangen. Vor allem Fenster an Süd- und Westseiten sollten tagsüber konsequent verschattet werden, Dachfenster möglichst ebenfalls.
Innen helfen helle, blickdichte Vorhänge immerhin etwas, besser noch reflektierende Rollos. Zusätzlich lohnt es sich, unnötige Wärmequellen auszuschalten: Fernseher, Laptop, Computer und andere Elektrogeräte geben auch im Stand-by Wärme ab, Herd und Backofen heizen die Küche zusätzlich auf.
Wie kann ich Räume ohne Klimaanlage kühlen?
Wenn die Wärme bereits in der Wohnung steckt, helfen ein paar einfache Sofortmaßnahmen. Ein Ventilator ist hier meist die praktischste Lösung. Er kühlt zwar nicht die Raumluft selbst, sorgt aber durch bewegte Luft auf der Haut für ein deutlich angenehmeres Gefühl. Besonders abends kann er nützlich sein, wenn man ihn so ans Fenster stellt, dass er warme Luft nach draußen bläst.
Chip nennt auch nasse Handtücher oder Bettlaken im Raum als kühlende Alternative. Sie können durch Verdunstung kurzfristig etwas Kühle bringen, erhöhen aber gleichzeitig die Luftfeuchtigkeit. Genau das kann Räume noch schwüler wirken lassen und auf Dauer sogar Schimmel begünstigen. Sinnvoll ist dieser Trick daher nur mit Vorsicht und eher dann, wenn die Luft nicht ohnehin schon feucht ist. Weitere Tipps, um Räume ohne Klimaanlage zu kühlen sind:
- Tagsüber Fenster geschlossen halten
- Früh morgens, abends und nachts kräftig lüften
- Räume konsequent abdunkeln
- Helle, blickdichte Vorhänge oder reflektierende Rollos nutzen
- Ventilator einsetzen
- Ventilator abends ans Fenster stellen
- Elektrogeräte komplett ausschalten
- Herd, Backofen und Trockner möglichst vermeiden
- Schranktüren in der kühleren Nachtphase öffnen
- Nasse Handtücher oder Bettlaken nur mit Vorsicht verwenden
- Pflanzen zur Verschattung nutzen
- Langfristig auf gute Dämmung setzen
Was ist die beste Alternative zur Klimaanlage?
Für den Alltag ist ein Ventilator die beste Alternative zur Klimaanlage. Er ist deutlich günstiger, verbraucht nur einen Bruchteil des Stroms und lässt Räume sofort erträglicher wirken, informieren die Stadtwerke Düsseldorf. Wichtig ist aber, keine Wunder zu erwarten: Ein Ventilator senkt nicht wirklich die Raumtemperatur, sondern kühlt vor allem den Menschen im Raum über die Luftbewegung und die schnellere Verdunstung auf der Haut.
Wer langfristiger denkt, kommt an guter Verschattung und Dämmung kaum vorbei. Denn sie wirken nachhaltiger als jede spontane Notlösung. Eine gute Dämmung hält im Sommer Hitze draußen und im Winter Kälte fern. Fachleute empfehlen außerdem, Gebäude so zu planen oder nachzurüsten, dass sie weniger direkte Sonneneinstrahlung aufnehmen: mit angemessenen Fensterflächen, wirksamer Verschattung und einer Kombination aus mineralischen und natürlichen Baustoffen.
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Autor:Sarah Isele aus Mannheim-Nord |
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