Windows 10 Sicherheitsupdates verlängert: Das gilt jetzt für Nutzer

Microsoft hat noch ein Jahr nachgelegt: Teilnehmende des ESU-Programms sollen nun bis zum 12. Oktober 2027 wichtige Sicherheitsupdates für ihre Rechner erhalten. | Foto: dpa
  • Microsoft hat noch ein Jahr nachgelegt: Teilnehmende des ESU-Programms sollen nun bis zum 12. Oktober 2027 wichtige Sicherheitsupdates für ihre Rechner erhalten.
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Windows 10 länger sicher nutzen. Wer einen älteren PC ohne Windows-11-Kompatibilität nutzt, bekommt nun mehr Zeit. Microsoft verlängert die zusätzlichen Sicherheitsupdates für Windows 10 bis 12. Oktober 2027 und erleichtert damit den Weiterbetrieb vieler Geräte.

Für viele Besitzer älterer Rechner wäre der Umstieg schon im Herbst nötig geworden. Denn das Programm für erweiterte Sicherheitsupdates sollte ursprünglich im Oktober enden. Danach wären nur noch Geräte mit Windows 11 oder ohne sicheren Update-Schutz übrig geblieben.

Microsoft hat nun überraschend angekündigt, Teilnehmenden des Programms Extended Security Update, kurz ESU, ein weiteres Jahr Sicherheitsupdates zu liefern. «Diese Verlängerung gibt Kunden mehr Zeit für die Umstellung auf einen neuen Windows-11-PC, während sie weiterhin wichtige Sicherheitsupdates erhalten», erklärt Microsoft.

Das ESU-Programm gilt nur unter klaren Bedingungen

Wer beim ESU-Programm dabei ist, hatte im vergangenen Jahr entweder einmalig 30 US-Dollar bezahlt, das sind rund 26,30 Euro. Dann war die Nutzung auch mit einem lokalen Windows-Konto möglich.

Kostenfrei blieb das Programm nur für alle, die sich in Windows 10 mit einem Microsoft-Konto anmelden und angemeldet bleiben. Eine ESU-Registrierung schaltet den Schutz nach Microsoft-Angaben auf bis zu zehn Rechnern frei.

  • Der reguläre Support für Windows 10 endete im Oktober.
  • Seitdem gibt es keine Funktionsupdates mehr.
  • Sicherheitsupdates gibt es nur noch über das ESU-Programm.
  • Die Verlängerung läuft nun bis 12. Oktober 2027.

Für Nutzer älterer Computer bedeutet das vor allem mehr Zeit für die Entscheidung, ob ein neuer PC nötig ist oder Windows 10 vorerst weiterläuft. dpa/red

Autor:

Cornelia Bauer aus Speyer

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