Wenn das Amt stur schaltet: Anlaufstelle vermittelt bei Behörden-Frust

Der Bürgerbeauftragte ist auf vielen Wegen zu erreichen.  | Foto: Jennifer Brückner/dpa
  • Der Bürgerbeauftragte ist auf vielen Wegen zu erreichen.
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Mainz. Wer in Rheinland-Pfalz Ärger mit einer Behörde hat oder eine Beschwerde zur Polizei loswerden will, kann sich an den Bürgerbeauftragten wenden. Die vom Landtag gewählte Stelle in Mainz versteht sich als Vermittler zwischen Menschen und Verwaltung.

Wobei der Bürgerbeauftragte hilft

Ansprechpartner ist der Bürgerbeauftragte nach eigenen Angaben bei Problemen mit Behörden und der öffentlichen Verwaltung. Auch Beschwerden über die Polizei gehören dazu. Polizeibeamtinnen und Polizeibeamte können sich ebenfalls mit Problemen im Beruf an die Stelle wenden, ohne vorher den Arbeitgeber um Erlaubnis zu bitten.

Für Kinder, Jugendliche und Eltern gibt es zudem eine Ombudsstelle. Sie hilft bei Konflikten mit Jugendämtern oder freien Trägern der Jugendhilfe.

So ist die Stelle in Mainz erreichbar

Der Kontakt ist per Brief, E Mail, Fax oder Telefon möglich. Manche Bürger kommen auch direkt im Büro in Mainz vorbei. Außerdem gibt es Sprechstunden in Kommunen vor Ort und online.

  • Telefon: 06131 28999-0
  • Fax: 06131 28999-89
  • E-Mail: poststelle@derbuergerbeauftragte.rlp.de
  • Polizeibeauftragter E-Mail: polizeibeauftragter@derbuergerbeauftragte.rlp.de
  • Hausanschrift: Kaiserstr. 32, 55116 Mainz
  • Postanschrift: Postfach 30 40, 55020 Mainz
  • Sprechstunden: www.derbuergerbeauftragte.rlp.de/sprechtage/sprechtagsliste/
  • Fragen und Antworten: www.derbuergerbeauftragte.rlp.de/der-buergerbeauftragte/faq-haeufig-gestellte-fragen/

Was hinter dem Amt steckt

Rheinland-Pfalz hat das Amt eines parlamentarisch gewählten Bürgerbeauftragten bereits 1974 als erstes Bundesland geschaffen. Seit 2014 ist der Bürgerbeauftragte auch Beauftragter für die Landespolizei.

Der Bürgerbeauftragte wird vom Landtag für acht Jahre gewählt. Martin Haller beschreibt die Aufgabe als Vermittlung zwischen Menschen und Behörden, vor allem bei Konflikten und Fragen des Alltags. Anregungen aus den Fällen werden nach seinen Angaben auch an die Regierung weitergegeben. dpa/red

Autor:

Cornelia Bauer aus Speyer

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