WDR-Warnstreik am Donnerstag: Zeiten, Ort, offene Folgen
- Wer WDR-Programme am Donnerstag, 30. April, einplant, muss wegen eines angekündigten Warnstreiks mit Einschränkungen rechnen.
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Warnstreik. Am Donnerstagmorgen kann der Blick aufs Radio- und TV-Programm anders ausfallen als gewohnt – beim WDR ist ein Warnstreik angekündigt.
Nach Angaben der VRFF ist für den WDR am Donnerstag, 30. April, ein Warnstreik geplant – Beginn am Donnerstag um 2 Uhr, Ende am Freitag um 2 Uhr. Die zentrale Streikkundgebung soll am Donnerstag von 9 bis 14 Uhr in Köln stattfinden.
Welche konkreten Auswirkungen das auf Sendungen, Live-Formate oder den Programmbetrieb hat, wird in der Mitteilung nicht genannt. Auch Hinweise zu möglichen Ersatzangeboten oder einem Notbetrieb werden nicht mitgeteilt.
Was zum WDR-Warnstreik am Donnerstag bekannt ist
- Zeitraum: von Donnerstag, 30. April, 2 Uhr bis Freitag, 1. Mai, 2 Uhr (laut VRFF)
- Ort der zentralen Kundgebung: Köln
- Kundgebungszeit: am Donnerstag von 9 bis 14 Uhr
Hintergrund: Tarifverhandlungen beim WDR
Die VRFF begründet den Warnstreik damit, dass die vierte Verhandlungsrunde zur Vergütung am Mittwochabend ergebnislos geblieben sei. Nach Darstellung der Gewerkschaft sei das Angebot des WDR seit Februar unverändert und sehe eine Nullrunde für 2026 sowie jeweils 1 Prozent für 2027 und 2028 vor. Eine Erhöhung auf 2 Prozent für 2027 und 2028 sei demnach an eine politische Entscheidung zum Rundfunkbeitrag gekoppelt.
VRFF-Verhandlungsführer Matthias Kopatz kritisiert zudem, die lange Laufzeit verlagere aus seiner Sicht Risiken auf die Beschäftigten. Wie es in den Verhandlungen weitergeht, bleibt in der Mitteilung offen. [red]
Autor:Sarah Isele aus Mannheim-Nord |