Wasser statt Softdrinks: So einfach kommst du ins Kaloriendefizit
- Beim Griff zu Wasser statt Softdrink sinkt die Zucker- und Kalorienbilanz im Alltag oft spürbar. Eine Trinkroutine kann außerdem helfen, Durst und Hunger besser zu unterscheiden.
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Wasser statt Softdrinks. Wer beim Trinken auf Wasser und ungesüßten Tee setzt und feste Routinen nutzt, reduziert unnötige Kalorien und unterstützt Konzentration, Wohlbefinden und ein besseres Gefühl für Hunger und Durst.
Wer die Ernährung umstellen möchte, denkt oft an neue Rezepte und große Pläne. Laut der Informationszentrale Deutsches Mineralwasser kann der Einstieg alltagstauglicher sein, wenn der Blick zuerst ins Glas statt auf den Teller geht.
Die Diplom-Oecotrophologin und Ernährungsberaterin Maike Grimmelt ordnet ein, dass realistische Schritte oft besser funktionieren als radikale Verbote. Trinken sei eine Gewohnheit, die sich vergleichsweise leicht verändern lasse und damit ein praktikabler Startpunkt für bewusste Ernährung sein könne.
Warum Getränke den Alltag stärker beeinflussen als gedacht
Was täglich getrunken wird, wirkt sich laut Grimmelt unter anderem auf Flüssigkeitshaushalt, Konzentration und Hungergefühl aus. Aus ihrer Sicht unterstützt ausreichendes Trinken den Stoffwechsel und hilft dem Körper, Nährstoffe besser zu verwerten. Gleichzeitig liefern zuckerreiche Getränke viele Kalorien, ohne wirklich satt zu machen. Das kann Abnehmziele oder gesündere Essgewohnheiten ausbremsen.
Als unkomplizierte Basis gelten Wasser und ungesüßter Tee, weil sie Durst löschen, ohne zusätzliche Kalorien zu bringen. In Deutschland kann dafür neben Mineralwasser auch Leitungswasser eine praktische Option sein, da es streng kontrolliert wird und jederzeit verfügbar ist. Mineralwasser hebt Grimmelt dennoch als besonders praktisches Getränk hervor, etwa für unterwegs oder wenn gezielt Mineralstoffe aufgenommen werden sollen. Wasser aus dem Wasserhahn kann in eine wieder verwendbare Flasche abgefüllt werden.
Schon gewusst?
Leitungswasser gehört in Deutschland zu den am strengsten kontrollierten Lebensmitteln.
Trinkroutine statt Durstgefühl: So wird die Menge realistischer
Feste Trinkroutinen helfen, auf die häufig genannte Orientierung von 1,5 Liter pro Tag zu kommen. Grimmelt betont, dass regelmäßiges Trinken Konzentration und Leistungsfähigkeit unterstützen kann. Außerdem werde Durst im Alltag oft mit Hunger verwechselt, was dazu führen kann, dass eher zu Snacks gegriffen wird.
Praktisch bleibt vor allem diese Konsequenz: Wer Getränke bewusster auswählt und regelmäßig trinkt, schafft eine einfache Stellschraube, die den gesamten Ernährungsalltag spürbar ordnen kann.
Dieser Text wurde mit maschineller Unterstützung erstellt und redaktionell geprüft.
Autor:Laura Lüttmann aus Neustadt/Weinstraße |
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