Warnstreik an der Air Base Ramstein: Darauf müssen sich Pendler am Donnerstag einstellen
- Streik an der Air Base Ramstein: Am Westgate wird am Donnerstag, 19. März, die Zufahrt über die Rampe mehrere Stunden gesperrt.
- Foto: Capt. Rachel Ingram 445th Airlift Wing, Wright-Patterson AFB
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Eine wichtige Zufahrt zur Air Base Ramstein wird wegen eines Warnstreiks zeitweise geschlossen. Wer zur Arbeit oder zur Base unterwegs ist, sollte Umwege und zusätzliche Fahrzeit einplanen. Welche Strecke betroffen ist und welche Alternativen es gibt.
Von Erik Stegner
Ramstein-Miesenbach. Aufgrund eines angekündigten Warnstreiks der Gewerkschaft ver.di – also eines kurzfristigen Streiks im laufenden Tarifkonflikt – wird am Donnerstag, 19. März, die Zufahrt zum Westgate der Air Base Ramstein für mehrere Stunden gesperrt.
Sperrung am Westgate der Air Base Ramstein
Betroffen ist die Zufahrt über die Privatstraße des Bundes. Die Strecke führt von Landstuhl kommend über die Landesstraße 363 und die sogenannte Rampe sowie von Ramstein-Miesenbach kommend ebenfalls über die Landesstraße 363. Die Sperrung gilt voraussichtlich von 8.30 bis 14.30 Uhr. In diesem Zeitraum sind über diese Zuwegung weder Ein- noch Ausfahrten möglich.
Zufahrt über Rampe und L 363 betroffen
Von der Regelung ausgenommen sind lediglich Teilnehmer der Versammlung, die den Veranstaltungsort ausschließlich über diese Strecke erreichen können.
Alternative Route über Kindsbacher Kreisel möglich
Verkehrsteilnehmer werden gebeten, während der Sperrung alternative Routen zu nutzen und ausreichend Zeit für ihre Fahrt einzuplanen. Eine Zufahrt zum Westgate der Air Base Ramstein ist weiterhin über die Landesstraße 356, den sogenannten Kindsbacher Kreisel, die Verbindungsstraße sowie über den Kreisverkehr an der Zufahrtsstraße möglich. Die zuständigen Stellen bitten darum, die Absperrungen zu beachten und danken für das Verständnis.
Streik wegen Tarifrunde bei Stationierungsstreitkräften
Hintergrund des Streiks ist die laufende Tarifrunde für die zivilen Beschäftigten bei den Stationierungsstreitkräften in Deutschland. Ver.di fordert höhere Stundenlöhne und bessere Bedingungen für Auszubildende. Mit den Warnstreiks will die Gewerkschaft den Druck erhöhen, nachdem in der ersten Verhandlungsrunde noch kein Angebot der Arbeitgeberseite vorgelegt wurde. Der Warnstreik ist Teil eines bundesweiten Streiks im Tarifkonflikt der zivilen Beschäftigten bei den Stationierungsstreitkräften.
Häufig gestellte Fragen (FAQ)
Autor:Erik Stegner aus Landstuhl |
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