Warntag am Donnerstag: So reagieren Sie unterwegs richtig
- Am Warntag testen Bund, Länder und Kommunen ihre Warnsysteme / Symbolbild
- Foto: VICHAILAO/stock.adobe.com
- hochgeladen von Anja Stemler
Deutschland. Am Donnerstag, 10. September, heulen um 11 Uhr wieder die Warnsysteme in ganz Deutschland. Für Menschen unterwegs ist vor allem wichtig, ruhig zu bleiben, nicht hektisch zu bremsen und Warnmeldungen erst an einem sicheren Ort zu lesen.
Gegen 11.45 Uhr folgt die Entwarnung. Wie der Automobilclub von Deutschland mitteilt, testen Bund, Länder und Kommunen mit dem bundesweiten Warntag ihre technischen Warnsysteme und wollen die Bevölkerung mit den verschiedenen Warnwegen vertraut machen.
Die Warnung erreicht die Menschen über einen Mix aus Sirenen, Radio, Fernsehen, Warn-Apps, digitalen Informationstafeln und Cell Broadcast. Dieser Mobilfunkdienst schickt Warnungen direkt als Nachricht aufs Smartphone, auch ohne installierte Warn-App. Dafür muss das Gerät eingeschaltet und mit dem Mobilfunknetz verbunden sein.
Was Verkehrsteilnehmer bei einer Warnung beachten sollten
Wer während der Fahrt eine Warnung erhält, soll laut AvD vor allem die Verkehrssituation im Blick behalten. Das Fahrzeug soll nicht spontan an einer ungeeigneten oder gefährlichen Stelle anhalten.
Wichtig ist auch, das Smartphone während der Fahrt nicht zu lesen oder zu bedienen. Autofahrer sollen sicher weiterfahren, dann möglichst bald an einem geeigneten Ort stoppen und sich dort über die konkrete Lage und empfohlene Schritte informieren.
Bei akuten Ereignissen sind außerdem die Anweisungen von Polizei, Feuerwehr und anderen Einsatzkräften zu beachten. Wenn Straßen gesperrt sind oder eine Evakuierung läuft, sollen Verkehrsteilnehmer ausgewiesene Routen nutzen und Rettungswege freihalten.
Am bundesweiten Warntag selbst besteht nach Angaben des AvD allerdings keine Gefahr. Besondere Maßnahmen sind an diesem Tag nicht nötig. Wer die Probewarnung nur per Cell Broadcast bekommt, sollte beachten, dass die Entwarnung derzeit nicht über diesen Kanal verschickt wird und sich zusätzlich über andere Warnwege informieren.
Autor:Anja Stemler aus Kusel-Altenglan |