Waldbrandgefahr steigt drastisch: Drohen Verbote am 1. Mai?
- Die Waldbrandgefahr steigt laut DWD bis zum Donnerstag an. (Symbolbild)
- Foto: Jan-Philipp Strobel/dpa
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Baden-Württemberg. Ausflüge und Grillpläne zum Tag der Arbeit könnten im Südwesten eingeschränkt sein. Nach einer längeren Trockenphase steigt die Waldbrandgefahr deutlich.
Nach Angaben des Deutschen Wetterdienstes erreicht der fünfstufige Waldbrandgefahrenindex am Dienstag, 28. April, in vielen Regionen bereits Stufe 3. Örtlich wird auch Stufe 4 gemeldet. Bis Donnerstag, 30. April, kann der Index regional sogar auf Stufe 5 steigen. Das ist die höchste Warnstufe. Besonders betroffen ist der Südosten von Baden-Württemberg.
Feiertag mit erhöhter Vorsicht
Der Freitag, 1. Mai, ist traditionell ein Tag für Ausflüge in die Natur. Viele Menschen sind in Wäldern und auf Wiesen unterwegs. Häufig wird auch gegrillt. Ob einzelne Kommunen wegen der steigenden Gefahr Grillplätze in Wäldern sperren, war zunächst offen.
Experten weisen darauf hin, dass viele Waldbrände durch menschliches Verhalten entstehen. Häufige Ursachen sind weggeworfene Zigaretten oder nicht ausreichend gesicherte Lagerfeuer.
Wie der Waldbrandindex bewertet wird
Der Deutsche Wetterdienst berechnet den Waldbrandgefahrenindex täglich. In die Bewertung fließen mehrere Faktoren ein.
- Temperatur
- Luftfeuchtigkeit
- Wind
- Niederschläge der vergangenen Tage
Der Index reicht von Stufe 1 mit sehr geringer Gefahr bis Stufe 5 mit sehr hoher Gefahr.
Dass trockene Vegetation schnell Feuer fangen kann, zeigte sich bereits am Sonntag, 26. April. Bei Ebenweiler im Landkreis Ravensburg brannten rund 10.000 Quadratmeter Schilf und Wiese an einem See. Die Feuerwehr war im Einsatz, um die Flammen zu löschen.
Auch zuvor hatte es größere Brände gegeben, etwa in Titisee Neustadt und im Raum Stuttgart. Behörden und Feuerwehren rufen deshalb zu besonderer Vorsicht im Wald auf. dpa/red
Autor:Cornelia Bauer aus Speyer |
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