Waldbrand melden: So zählt im Ernstfall jede Minute

Waldbrand melden: Über die Smartphone-App «Hilfe im Wald» lässt sich der nächste Rettungspunkt finden. | Foto: Fredrik von Erichsen/dpa/dpa-mag
  • Waldbrand melden: Über die Smartphone-App «Hilfe im Wald» lässt sich der nächste Rettungspunkt finden.
  • Foto: Fredrik von Erichsen/dpa/dpa-mag
  • hochgeladen von Cornelia Bauer

Waldbrand melden. Wer Rauch oder offenes Feuer im Wald bemerkt, sollte den Notruf 112 wählen und den Ort so genau wie möglich beschreiben. Das spart im Ernstfall Zeit, weil Einsatzkräfte schneller zum Brandherd finden und Gefahren für Menschen, Häuser oder Wege besser einschätzen können.

Nach Angaben des Thünen-Instituts für Waldökosysteme kann sich ein Feuer je nach Wind und Trockenheit rasch ausbreiten. Am Telefon helfen deshalb konkrete Angaben zum Brandgeschehen, etwa ob Bodenvegetation, glühendes Material, schwelende Stellen oder schon Baumkronen betroffen sind.

Wer den Notruf abgesetzt hat, kann sich zu einem Rettungspunkt begeben, wenn die Lage das sicher zulässt. Von dort aus lassen sich Einsatzkräfte leichter einweisen. Entscheidend bleibt, Abstand zur Brandstelle zu halten und sich nicht selbst in Gefahr zu bringen.

Waldbrand melden: Rettungspunkte erleichtern die Ortung im Wald

Rettungspunkte sind feste Sammelorte an Waldzugängen. Erkennbar sind sie an Schildern mit weißem Punkt auf grünem Hintergrund. Für Feuerwehr und Rettungsdienst erleichtern sie die Standortangabe deutlich.

Wo der nächste Rettungspunkt liegt, lässt sich laut den Hinweisen am einfachsten über die kostenlose App «Hilfe im Wald» für Android und iOS ermitteln. Dort sind mehr als 50.000 Rettungspunkte per GPS verzeichnet.

Lässt sich kein Rettungspunkt feststellen, sollte der Aufenthaltsort möglichst genau beschrieben werden. Hilfreich sind markante Punkte in der Umgebung wie eine Hütte, ein Felsen oder ein Berg. Darauf weist auch der Malteser Katastrophenschutz hin.

Bei Trockenheit steigt das Risiko für Waldbrände

Auch ohne sichtbares Feuer kann es sinnvoll sein, die Lage im Blick zu behalten, wenn es über längere Zeit trocken ist und Aufenthalte im Wald geplant sind. Der Deutsche Wetterdienst veröffentlicht dafür täglich den Waldbrandgefahrenindex auf seiner Internetseite.

Die Karte zeigt für die Regionen in Deutschland fünf Gefahrenstufen. Stufe 5 steht für eine sehr hohe Waldbrandgefahr. Für den Alltag heißt das vor allem, trockene Waldlagen vorsichtig einzuordnen und im Ernstfall den Standort schnell und präzise weitergeben zu können. dpa/red

Autor:

Cornelia Bauer aus Speyer

Cornelia Bauer auf Facebook

Sie möchten diesem Profil folgen?

Verpassen Sie nicht die neuesten Inhalte von diesem Profil: Melden Sie sich an, um neuen Inhalten von Profilen und Orten in Ihrem persönlichen Feed zu folgen.

78 folgen diesem Profil
Kommentare sind deaktiviert.

Video einbetten

Es können nur einzelne Videos der jeweiligen Plattformen eingebunden werden, nicht jedoch Playlists, Streams oder Übersichtsseiten.

Abbrechen

Karte einbetten

Abbrechen

Social-Media Link einfügen

Es können nur einzelne Beiträge der jeweiligen Plattformen eingebunden werden, nicht jedoch Übersichtsseiten.

Abbrechen

Code einbetten

Funktionalität des eingebetteten Codes ohne Gewähr. Bitte Einbettungen für Video, Social, Link und Maps mit dem vom System vorgesehenen Einbettungsfuntkionen vornehmen.
Abbrechen

Beitrag oder Bildergalerie einbetten

Abbrechen

Schnappschuss einbetten

Abbrechen

Sie möchten selbst beitragen?

Melden Sie sich jetzt kostenlos an, um selbst mit eigenen Inhalten beizutragen.