Wach am Steuer bleiben: Pausen, Snacks und Bewegung helfen
- Kurz mal tief durchatmen: Wer auf langen Strecken alle zwei Stunden pausiert, fährt wacher und sicherer.
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Müdigkeit am Steuer vermeiden. Regelmäßige Pausen, leichte Snacks und kurze Bewegung helfen, auf langen Autofahrten konzentriert zu bleiben. Wer spätestens alle zwei Stunden anhält und sich kurz bewegt, kann Ermüdung deutlich reduzieren.
Ausgeruht und entspannt zu starten gilt als wichtige Voraussetzung für sicheres Fahren. Besonders auf längeren Strecken nimmt die Konzentration mit der Zeit ab. Der Automobilclub von Deutschland (AvD) und die Verkehrssicherheitskampagne "Runter vom Gas" des Bundesverkehrsministeriums und des Deutschen Verkehrssicherheitsrats (DVR) empfehlen deshalb feste Pausenintervalle.
Spätestens alle zwei Stunden sollte eine Pause eingelegt werden. Auch Mitfahrer können helfen, indem sie auf Veränderungen im Fahrverhalten achten. Typische Anzeichen von Müdigkeit sind zum Beispiel:
- häufiges Gähnen
- brennende oder schwere Augenlider
- vermehrtes Blinzeln
- unruhiges oder unkonzentriertes Fahrverhalten
Bewegung und leichte Mahlzeiten halten länger wach
In der Pause sollte der Körper kurz aktiviert werden. Empfohlen werden einfache Übungen wie lockeres Gehen über den Rastplatz, Schulterkreisen oder Vorbeugen im Stand. Auch das Strecken auf die Zehenspitzen kann die Beinmuskulatur aktivieren und Verspannungen im Rücken und Nacken lösen. Eine Alternative ist ein kurzer Schlaf von etwa zehn bis zwanzig Minuten.
Beim Essen raten Verkehrssicherheits-Experten zu leichter Kost. Salate, gegartes Gemüse oder Vollkornbrot belasten weniger als schwere Mahlzeiten. Große Portionen, viel Fleisch oder stark zuckerhaltige Snacks können dagegen zu Müdigkeit führen. Auch Essen während der Fahrt gilt als ungünstig, weil es ablenkt.
Wasser oder ungesüßte Säfte eignen sich besser als stark gesüßte Getränke. Insgesamt zeigt sich. Wer Pausen bewusst nutzt, sich kurz bewegt und leicht isst, kann die Konzentration auf langen Autofahrten länger stabil halten. dpa/red
Autor:Sarah Isele aus Mannheim-Nord |