Verlorene Heilkraft: Warum Europa Penicillin importiert
- Verlorene Heilkraft – Europas fatale Penicillin-Abhängigkeit: Die Dokumentation untersucht Europas Abhängigkeit von asiatischen Penicillin-Lieferketten.
- Foto: ZDF, ORF, Christian Kugler Filmproduktion/3sat
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Verlorene Heilkraft – Europas fatale Penicillin-Abhängigkeit. Penicillin hat Operationen, Krebsbehandlungen und die Behandlung schwerer Infektionen möglich gemacht. Trotzdem hängt Europa bei diesem wichtigen Antibiotikum heute weitgehend von asiatischen Lieferketten ab.
Die Dokumentation zeigt, wie es dazu kommen konnte und welche Folgen ein Ausfall des Nachschubs hätte. Denn wenn die Versorgung ins Stocken gerät, betrifft das nicht nur ein einzelnes Medikament, sondern einen wichtigen Baustein der modernen Medizin.
Verlorene Heilkraft – Europas fatale Penicillin-Abhängigkeit: Ein Standort bleibt
Europa galt einst als Zentrum der Penicillin-Forschung und -Herstellung. Heute kann nur noch ein Standort im österreichischen Kundl Penicillin unabhängig von vollständig asiatischen Lieferketten produzieren. Der Film verbindet die Geschichte des Wirkstoffs mit Fragen zur medizinischen Versorgung, zur globalen Wirtschaft und zu politischen Entscheidungen. Ausgangspunkt sind die Entdeckungen Alexander Flemings und die frühen Forschungen Theodor Billroths.
Resistente Keime erhöhen den Druck
Die Dokumentation nimmt außerdem den zunehmenden Einsatz von Antibiotika in der Humanmedizin und in der Tierhaltung in den Blick. Dieser kann resistente Keime begünstigen und damit die Wirksamkeit lebenswichtiger Medikamente bedrohen.
Die zentrale Frage lautet deshalb, ob Europa die Kontrolle über eine seiner wichtigsten medizinischen Errungenschaften verliert. „Verlorene Heilkraft – Europas fatale Penicillin-Abhängigkeit“ läuft am 14. Oktober um 20.15 Uhr in 3sat und bleibt anschließend 90 Tage in der 3satMediathek verfügbar. [red]
Autor:Film und Fernsehen: Shows, Serien und Stars aus Ludwigshafen |