Tomaten düngen: Diese Hausmittel führen zu üppigem Wuchs
- Tomaten lassen sich wunderbar mit Hausmitteln düngen.
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Tomaten düngen mit Hausmitteln. Das beliebteste Snack-Gemüse der Deutschen ist ein Starkzehrer und benötigt daher viel Energie zum Wachsen und zur Fruchtbildung. Um diese Energie zu liefern, müssen es nicht immer konventionelle Dünger sein. Einige Hausmittel machen den Job mindestens genauso gut.
Tomaten finden sich im Frühjahr und Sommer sehr gerne in deutschen Gärten wieder. Die Pflanze benötigt sowohl beim Wachstum als auch bei der Fruchtbildung viel Energie. Diese wird anhand von Nährstoffen, welche die Wurzeln über den Boden aufnehmen, erhalten. Das heißt, die Tomate braucht reichlich Dünger. Zum Glück gibt es Hausmittel wie Kaffeesatz, Eierschalen und Pflanzenjauchen, die man nutzen kann.
Was ist der beste natürliche Dünger für Tomaten?
Da Tomaten einen überaus hohen Nährstoffbedarf haben, gilt es, sie immer ausreichend mit diesen zu versorgen. Dabei braucht die Tomate die vier wichtigsten Hauptnährstoffe: Stickstoff, Phosphat, Kalium und Magnesium, erklärt mein schöner Garten. Natürlich kommt es beim Tomatendüngen nicht nur auf den richtigen Dünger, sondern auch auf die richtige Menge an. Das Stichwort ist hierbei Unter- oder Überdüngung. Der Plan zum richtigen Düngen in den passenden Mengen ist hierbei:
- Samen und Keimlinge niemals düngen
- erstes Ausbringen von Dünger erst nach dem Einpflanzen ins Beet
- Beet für Pflanzung vorbereiten: Gründüngung im Herbst, Anreichern mit Kompost und Hornspänen
- Düngung alle zwei Wochen
- Mengen pro Tomatenpflanze: 1 Handvoll Kompost oder Stallmist oder ein Liter Pflanzenjauche
- Vorsicht bei Hornspänen: ein halber Esslöffel pro Pflanze alle sechs bis acht Wochen
- nach dem Düngen immer Gießen
Der beste natürliche Dünger für Tomaten dürfte Kompost sein. Viele Hobbygärtner haben einen Komposthaufen in ihrem Garten, auf den sie Garten- und Küchenabfälle entsorgen können. Dabei verwandeln viele Mikroorganismen den Müll in wertvolle, nährstoffreiche Erde, die sich perfekt zum Düngen von Tomaten eignet.
Natürlich eignen sich nicht alle Küchenabfälle. Gekochtes sowie Fisch- oder Fleischabfälle sollten nicht auf dem Kompost landen. Am besten eignet sich eine abwechslungsreiche Mischung aus Rasen- und gehäckseltem Gehölzschnitt, Laub und andere Pflanzenreste.
Welche Hausmittel eignen sich zum Tomaten düngen?
Wer keinen Zugriff zu Kompost hat, kann auch andere Hausmittel zum Düngen der Tomatenpflanzen verwenden. So stehen verschiedene Pflanzenjauchen dem Kompost in Sachen Nährstoffe in nichts nach. Der Vorteil? Selbst angesetzte Pflanzenjauche aus Brennnesseln, Beinwell oder Ackerschachtelhalm ergibt einen wunderbaren Flüssigdünger. Dieser lässt sich auch super für Kübelpflanzen verwenden. Am besten wird die Jauche mit Wasser in einem Verhältnis von 1:10 gemischt und die Tomatenpflanzen werden alle zwei Wochen damit gegossen. Weitere Hausmittel zum Düngen von Tomatenpflanzen sind:
- Getrockneter Kaffeesatz
- Getrocknete Bananenschalen
- Zerkleinerte Eierschalen
- Zwiebelschalen
- Mischung aus Hefe und Zucker
Kann man Tomaten auch mit Kaffeesatz düngen?
Getrockneter Kaffeesatz ist in vielen Haushalten zum Düngen das Mittel der Wahl. Immerhin gibt es in so gut wie jedem Haushalt mindestens einen Kaffeetrinker, durch den einiges an Kaffeesatz anfällt. Diesen braucht man auch nicht wegzuwerfen, denn er enthält noch zahlreiche wertvolle Vitamine, Mineralstoffe und Spurenelemente. Wodurch er sich hervorragend zum Düngen im Garten eignet.
Wer mit Kaffeesatz düngen möchte, darf jedoch nie den noch feuchten Kaffeesatz in die Erde geben. Dieser schimmelt schnell. Kaffeesatz sollte zunächst trocknen. Anschließend wird er in die Erde eingearbeitet oder mit Gießwasser verrührt.
Autor:Sarah Isele aus Mannheim-Nord |
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