Terrasse frühlingsfit machen: Drei Schritte für Pflege und Sicherheit
- Terrasse frühlingsfit machen: Nach dem Winter braucht auch die Terrasse einen Frühjahrsputz
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Terrasse frühlingsfit machen. Nach dem Winter ist die Vorfreude auf erste Frühlingstage auf der Terrasse groß. Deren Sicherheit und Optik läßt sich mit wenigen Handgriffen verbessern, etwa durch das Entfernen rutschiger Beläge und einen kurzen Technikcheck.
Grüne Ablagerungen sehen nicht nur ungepflegt aus. Bei Nässe können sie glatt werden und das Sturzrisiko erhöhen. Bürste, Wasser und auf das Material abgestimmte Reiniger gelten als schonende Basis, während Hochdruckreiniger zwar helfen können, aber mit Abstand und reduzierter Leistung eingesetzt werden sollten. Bei Moos in Terrassenfugen ist Cola ein Geheimtipp, dieses erfolgreich zu bekämpfen.
Boden und Möbel prüfen und schützen
Holzbeläge lassen sich nach der Reinigung ölen. Das schützt vor Feuchtigkeit und UV-Strahlung. Bei der Gelegenheit empfiehlt sich ein Blick auf Splitter, Risse oder hervorstehende Schrauben. Gleiches gilt für Terrassenmöbel, die den Winter draußen verbracht haben.
Pflanzgefäße sauber machen und Rückzugsorte lassen
Tontöpfe können mit Essigwasser und Bürste von alter Erde, Kalkrändern oder Algenresten befreit werden. Kunststoffgefäße lassen sich mit warmem Wasser und etwas Schmierseife reinigen. Wichtig ist, alles vollständig trocknen zu lassen, bevor neue Erde eingefüllt wird. Rückstände könnten Keime übertragen und das Pflanzenwachstum beeinträchtigen.
Rund um die Terrasse hilft es, Laubreste, abgeknickte Triebe und kleine Äste gezielt zu entfernen. So gelangt mehr Licht an den Boden und Feuchtigkeit trocknet schneller ab. Allerdings sollte nicht alles restlos beseitigt werden. In hohlen Stängeln und geschützten Ecken überwintern Wildbienen und andere Nützlinge.
Beleuchtung kontrollieren und richtig auswählen
Das Frühjahr eignet sich auch für einen Blick auf die Außenbeleuchtung. Defekte Leuchten sollten ersetzt werden, damit Stufen, Türschwellen und Laufwege im Dunkeln gut erkennbar bleiben. Die Brancheninitiative Licht.de nennt Wand-, Sockel- und Pollerleuchten mit breiter Lichtverteilung als praktikable Lösung. Bewegungsmelder können Energie sparen, da Licht nur bei Bedarf eingeschaltet wird und sich oft nachrüsten lässt.
Für kleine Flächen reichen laut Licht.de häufig mobile Strahler oder Leuchten mit Erdspieß für Kübel und Balkonkästen. Für den Außenbereich sollten Leuchten mindestens die Schutzart IP 44 tragen, um Regen und Temperaturschwankungen standzuhalten. Als angenehm gilt warmweißes Licht mit 2.700 bis 3.300 Kelvin, das eine gemütliche Atmosphäre schafft.
Unterm Strich sorgen Reinigung, Pflege und ein kurzer Technikcheck dafür, dass die Terrasse sicher nutzbar bleibt und optisch in die neue Saison startet. dpa/red
Dieser Text wurde mit maschineller Unterstützung erstellt und redaktionell geprüft.
Autor:Jens Vollmer aus Wochenblatt Kaiserslautern |