Terra X: Asien: So gehen die neuen Folgen im ZDF weiter
- Terra X: Asien: Ein junger Panda klettert in Sichuan, China, und steht stellvertretend für die Vielfalt der Lebensräume in der Doku-Reihe.
- Foto: ZDF, Foto: Suzi Eszterhas
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Terra X: Asien. Die Naturdoku-Reihe zeigt in sieben Episoden, wie unterschiedlich Asiens Lebensräume sind, von Wüsten bis zu tropischen Regenwäldern. Die Folgen vier bis sieben laufen ab am 21. Juni um 19.30 Uhr im ZDF, im ZDF-Streaming-Portal stehen bereits alle Folgen bereit. Inhaltlich geht es darum, wie Tiere in diesen Umgebungen leben und wie einigen sogar die Anpassung an ein Leben in direkter Nähe zum Menschen gelingt. Die neuen TV-Termine decken dabei Dschungel, Ozeane, Stadtleben und Artenschutzprojekte ab.
Terra X: Asien: Die Sendetermine der Folgen 4 bis 7
Wer die Reihe im linearen Programm weiterverfolgen will, bekommt vier Sonntage hintereinander feste Termine am Abend. Geplant sind die Folgen vier bis sieben jeweils um 19.30 Uhr.
- Folge 4: „Futtersuche und Kletterstunden: Wilder Dschungel“ am 21. Juni um 19.30 Uhr im ZDF
- Folge 5: „Kampf und Kooperation: Wilde Ozeane“ am 28. Juni um 19.30 Uhr im ZDF
- Folge 6: „Neue Lebensräume und Herausforderungen: Wilde Nachbarn“ am 5. Juli um 19.30 Uhr im ZDF
- Folge 7: „Innovative Ideen: Hilfe für bedrohte Arten“ am 12. Juli um 19.30 Uhr im ZDF
Vom Dschungel bis zur Küste: Tiere zwischen Jagd und Überleben
In den Wäldern Asiens nimmt die Reihe unter anderem Südnepal in den Blick, wo Tiger auf Beutezug gehen und sich Panzernashörner Kämpfe liefern. In Chinas Bergwäldern trainieren junge Pandabären ihre Kletterkünste, während es auf Borneo für Orang-Utans um die Partnersuche geht.
Dazu kommen weitere Schauplätze, die zeigen, wie eng Lebensraum und Anpassung zusammenhängen, etwa Asiatische Elefanten auf Palmölplantagen bei der Futtersuche. Auf Sumatra steht außerdem eine besondere Pflanze im Fokus: Die bis zu drei Meter hohe Titanenwurz lockt Käfer mit Tricks zur Bestäubung an.
Koordinierte Jagd und leuchtende Signale unter Wasser
Die Ozean-Folge führt in Regionen mit starken Strömungen und in Gegenden mit sehr artenreichen Korallenriffen, denn Asien grenzt an drei Weltmeere. Riffhaie jagen dort koordiniert in Gruppen und liefern sich Verfolgungen. Riesige Mantas lassen sich an Putzerstationen reinigen, und Leuchtkalmare kommunizieren im Japanischen Meer mit biolumineszenten Signalen. Im Korallendreieck Südostasiens zeigt die Reihe außerdem, dass Seeschlangen und Makrelen kooperativ jagen.
Wenn Wildtiere im Alltag auftauchen
Ein weiterer Schwerpunkt liegt auf Tieren, die in unmittelbarer Nachbarschaft mit Menschen leben. In Zentralindien streifen Tiger nachts auf der Jagd durch die Millionenstadt Bhopal, in Sri Lanka stoppen Asiatische Elefanten den Verkehr, um von Autofahrern Futter zu erbetteln. Auch Großstädte kommen vor: In einem Park in Bangkok leben rund 300 riesige Warane, und in Taipeh hat sich ein Riesengleithörnchen in einer Schule eingerichtet. Gleichzeitig zeigt die Reihe, welche neuen Hürden entstehen, wenn Lebensräume vom Menschen geprägt sind, etwa wenn Nasenaffen auf Nahrungssuche Flüsse durchschwimmen müssen, um Menschen aus dem Weg zu gehen.
Engagierte Projekte für bedrohte Arten
Zum Abschluss geht es um Artenschutz: In Borneo bereiten Teams in Gefangenschaft gehaltene Malaienbären auf die Auswilderung vor. Extrem seltene Arten wie die Java-Buschelster werden gezielt nachgezüchtet. In Indonesien testen Fischer Technologien, die verhindern sollen, dass seltene Arten in Netzen landen, und auch in Hongkong und auf Sumatra entstehen Lösungen von Apps für nachhaltigen Fischkonsum bis zu Projekten, die medizinische Hilfe mit Regenwaldschutz verbinden. Die Sendungen bietet das ZDF mit Untertiteln, Audiodeskription sowie im Web und in der App mit Gebärdensprache an. [red]
Autor:Jens Vollmer aus Wochenblatt Kaiserslautern |