Studium ohne Abitur: Rheinland-Pfalz bundesweit ganz vorne
- Beim Studium ohne Abitur liegt Rheinland-Pfalz auf Rang vier bei Studienanfängern (Symbolbild).
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Studium ohne Abitur. Rheinland-Pfalz eröffnet vielen Berufstätigen den Weg an die Hochschulen und liegt bundesweit an der Spitze. Der Anteil der Hochschulabsolventen ohne Abitur lag 2024 wie im Vorjahr bei 3,1 Prozent und damit auf Platz drei im Ländervergleich.
Auch bei den Studienanfängern ohne allgemeine Hochschul- oder Fachhochschulreife nimmt das Land eine vordere Position ein. Der Anteil lag bei 3,8 Prozent. Das entspricht 708 Erstimmatrikulierten und bedeutet Platz vier im Bundesvergleich. Das geht aus einer am Dienstag veröffentlichten Auswertung des Centrums für Hochschulentwicklung in Gütersloh hervor.
Breiter Zugang an Hochschulen im Land
Studienanfänger ohne Abitur sind in Rheinland-Pfalz an 19 von 23 Hochschulen eingeschrieben. Dazu zählen sechs der acht Universitäten sowie 13 der 15 Fachhochschulen und Hochschulen für angewandte Wissenschaften.
Die meisten dieser Studierenden sind an staatlichen Hochschulen immatrikuliert. Dort lernen 680 Personen ohne Abitur. Hinzu kommen 25 an kirchlichen Hochschulen. Private Hochschulen spielen mit drei Fällen eine geringe Rolle. Die Hochschule Koblenz verzeichnet landesweit die meisten Studienanfänger ohne Abitur.
Bundesweit neuer Höchststand
Deutschlandweit ist die Zahl der Hochschulabsolventen ohne Abitur deutlich gestiegen. Seit 2017 lag sie konstant zwischen 8.000 und 9.500 Personen. Nun kletterte sie laut CHE auf 10.270 und erreichte damit einen neuen Höchstwert.
In Rheinland-Pfalz können Meisterinnen und Meister sowie Absolventen vergleichbarer Fortbildungen ohne Einschränkungen jedes Fach an jeder Hochschule studieren. Mit einer qualifizierten Berufsausbildung ist ein Studium an Hochschulen für angewandte Wissenschaften sowie fachgebunden an Universitäten möglich. Das CHE wird von der Bertelsmann Stiftung und der Hochschulrektorenkonferenz getragen. dpa/red
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Autor:Cornelia Bauer aus Speyer |
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