So wird Weihnachten zum Geschenk für den Planeten
- Plastikfreie Geschenke mit eigener Dekoration sind nicht nur hübsch, sondern schonen auch die Umwelt
- Foto: Stephanie Walter - erstellt mit KI
- hochgeladen von Stephanie Walter
Nachhaltigkeit. Das Bewusstsein für Müllvermeidung und den Klimaschutz wächst beständig und Viele machen sich gerade vor Weihnachten Gedanken darüber, wie man das schönste Fest im Jahr ein Stück nachhaltiger gestalten kann. Wir haben einige Tipps, wie auch die Umwelt an Weihnachten nicht zu kurz kommt.
Vor Ort einkaufen
Eine ganz einfache Möglichkeit, mit der fast jeder von uns einen Beitrag für den Klimaschutz leisten kann, ist das Einkaufen vor Ort. Statt lange Versandwege in Kauf zu nehmen und Produkte online zu bestellen, die am Ende auch noch mehrfach verpackt sind, tut man hier der Umwelt gleich in mehrfacher Hinsicht etwas Gutes. Man braucht das Auto nur für eine kurze Strecke oder gar nicht und kann seine Päckchen oft auch unverpackt mitnehmen. Außerdem stärkt man so auch noch die eigene Region und schlägt gleich mehrere Fliegen mit einer Klappe.
Bewusst schenken
Klar, Geschenke gehören zu Weihnachten einfach dazu. Trotzdem sollte man Geschenke ganz bewusst aussuchen, denn sonst kommt es am Ende der Feiertage zu einer Welle an Rücksendungen, die die Umwelt zusätzlich belasten. Kennt man jemanden richtig gut, ist es natürlich einfach, das passende Geschenk zu finden. Was ist aber, wenn man sich nicht sicher ist, aber trotzdem jemanden eine Freude machen möchte? In diesem Fall ist es immer besser, einen Gutschein zu verschenken, dem man auch mit einer Weihnachtskarte oder einem selbst gebastelten Anhänger eine persönliche Note verleihen kann. Hier bieten sich auch Gutscheine von lokalen Händlern an. Wer lieber etwas Konkretes schenken will, kann sicherlich mit ein paar süßen Leckereien, Tee oder einem entspannenden Pflegeprodukt punkten, denn es ist immer schön, wenn ein Geschenk auch Verwendung findet oder aufgebraucht wird, statt ungenutzt zu bleiben.
Nachhaltig verpacken
Bei der Bescherung entsteht neben Freude vor allem eins: Ein großer Berg an Verpackungsmüll. Wenn man beim Verpacken etwas kreativ wird, kann man allerdings die Umwelt schonen und seine Päckchen dennoch vor neugierigen Blicken verbergen.
Es bietet sich beispielsweise an, Geschenktüten, schöne Tücher oder Geschenkpapier ohne Klebstreifen zu benutzen. So kann man die Verpackung im nächsten Jahr einfach wieder verwenden. Aber auch Gläser, schöne Metalldosen oder ganz einfach Zeitungspapier, wie ein ausgelesenes Wochenblatt, können als Verpackung dienen. Mit einer hübschen plastikfreien Verzierung wird jedes Päckchen so auch zu einem kreativen Einzelstück unter dem Weihnachtsbaum.
Wichteln - So finden Schätze einen neuen Besitzer
Das Wichteln ist schon länger Tradition auf verschiedenen Weihnachtsfeiern. Allerdings wird es oft zum lustigen Partyspiel, bei dem ungeliebte Geschenke den Besitzer wechseln und dann in einer neuen Wohnung Staub ansammeln. Wichteln geht aber auch anders. Jeder hat einige Dinge zu Hause, die er zwar mag, die aber einfach nicht mehr so richtig in das eigene Leben passen. Das kann ein ausgelesenes Buch sein, ein Pullover, der nicht mehr zur eigenen Größe passt, oder ein schönes Deko-Objekt, für das man einfach keinen Platz mehr hat. So finden bei dieser Form des Wichtelns kleine Schätze einen neuen Besitzer.
Frühzeitig planen
Wir wollen natürlich, dass unsere Gäste an Weihnachten auch satt und zufrieden sind. Dabei wird oft nicht nur zu viel gegessen, sondern auch zu viel eingekauft und gekocht und so stapeln sich viele Reste im Kühlschrank, die dann häufig im Müll landen. Es lohnt sich also, frühzeitig das Weihnachtsmenü zu planen und mit dem Einkauf nicht bis zur letzten Minute zu warten.
So kann man viel eher die richtigen Mengen abschätzen und sich überlegen, welche Zutaten lange halten und auch mehrere Tage Verwendung in einem Gericht finden können. Wenn doch etwas übrig bleibt, nimmt am besten jeder etwas davon mit nach Hause. Mit einem Vorratsglas bleibt der Transport außerdem verpackungsfrei.
Autor:Stephanie Walter aus Wochenblatt Kaiserslautern |
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