Skoda Epiq: Günstigeres Elektro‑SUV ab 26.000 Euro
- Drittes Elektro-SUV als neues Einstiegsmodell: Klein, aber kann Kofferraum: Der 4,17 Meter lange Skoda Epiq bietet Platz für fünf Personen – und 475 Liter Gepäckraum, laut Skoda rund 20 Prozent mehr als beim etwas größeren Kamiq.
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Skoda Epiq Elektro-SUV. Ein neues Einstiegsmodell soll den Umstieg auf ein Elektroauto günstiger machen. Skoda plant mit dem Modell Epiq ein kompaktes Elektro‑SUV, das laut Hersteller bei rund 26.000 Euro starten soll und damit deutlich unter bisherigen Elektro-SUV der Marke liegt.
Das Fahrzeug wurde in Zürich vorgestellt und gehört zu einer neuen Generation kleiner Elektroautos im VW‑Konzern. Mit 4,17 Metern Länge positioniert sich der Epiq unter den Modellen Enyaq und Elroq. Durch einen Radstand von 2,60 Metern sollen trotzdem fünf Personen Platz finden. Gleichzeitig wächst der Kofferraum auf 475 Liter und liegt damit etwa 20 Prozent über dem Volumen des etwas größeren Skoda Kamiq.
Eine Besonderheit ist zusätzlicher Stauraum unter der Fronthaube. Optional gibt es dort einen sogenannten Frunk. Für das Ladekabel hat Skoda außerdem eine Halterung entwickelt, die an der Rückbank befestigt werden kann.
Skoda Epiq: Drei Antriebe und bis zu 430 Kilometer Reichweite
Die Technik teilt sich der Epiq mit anderen neuen Kleinwagen aus dem VW‑Konzern wie dem VW ID.Polo oder dem Cupra Raval. Grundlage ist eine angepasste Version der MEB‑Plattform mit Frontantrieb.
Zum Start sind mehrere Leistungsstufen vorgesehen:
- Basismodell: 85 kW Leistung mit 37 kWh Batterie und bis zu 315 Kilometer Reichweite
- Mittlere Version: 99 kW Leistung und Schnellladen mit bis zu 90 kW
- Topmodell: 155 kW Leistung, 51,7 kWh Batterie und bis zu 430 Kilometer Reichweite
Je nach Variante beschleunigt das Modell laut Hersteller in 7,4 bis 11 Sekunden von 0 auf 100 km/h. Die Höchstgeschwindigkeit liegt bei 150 oder 160 km/h. Beim Laden an Wechselstrom sind bis zu 11 kW möglich. Optional soll auch bidirektionales Laden verfügbar sein.
Skoda baut seine Elektro-SUV-Familie weiter aus
Mit dem Epiq will Skoda vor allem ein günstigeres Einstiegsmodell anbieten und damit mehr Käufer für Elektromobilität erreichen. Gleichzeitig plant die Marke weitere größere Modelle. Noch im Laufe des Jahres soll mit dem Skoda Peaq ein weiteres Elektro‑SUV folgen, das als Siebensitzer mit knapp fünf Metern Länge deutlich mehr Platz bietet.
Der neue Epiq zeigt damit vor allem eine Entwicklung im Markt für Elektroautos. Hersteller versuchen zunehmend, kompakte Modelle mit niedrigerem Einstiegspreis anzubieten, um den Wechsel vom Verbrenner attraktiver zu machen. dpa/red
Autor:Jens Vollmer aus Wochenblatt Kaiserslautern |