Sicherer E-Scooter fahren: So helfen Trainings im Alltag
- Fahrtrainings sollen den Teilnehmern alles rund um das ordentliche Verhalten mit einem E-Scooter im Straßenverkehr beibringen.
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E-Scooter sicher fahren. Trainings können helfen, typische Fahrfehler mit dem E-Scooter zu vermeiden und das Risiko im Alltag besser einzuordnen. Gerade bei den oft kleinen Rädern und den zuweilen wackeligen Fahreigenschaften kann Übung den Umgang mit den Fahrzeugen erleichtern.
Fest steht, dass es viele Unfälle mit E-Scootern gibt. Nach Angaben des Statistischen Bundesamtes registrierte die Polizei im vergangenen Jahr rund 38 Prozent mehr Unfälle mit verletzten oder getöteten Menschen als im Vorjahr.
Vor allem Fahrfehler und Alkohol fallen auf
Laut Polizei wurde dabei häufig gleich mehrfaches Fehlverhalten der Fahrer registriert. Dazu zählen vor allem:
- falsche Benutzung der Fahrbahn oder der Gehwege
- Alkohol am Steuer
- nicht angepasstes Tempo
- Fehler beim Abbiegen, Wenden oder Rückwärtsfahren
Auffällig ist nach Angaben der Deutschen Verkehrswacht auch der große Anteil an Alleinunfällen. Das spricht dafür, dass nicht nur der Verkehr mit anderen, sondern oft schon das sichere Beherrschen des Fahrzeugs eine Rolle spielt.
Neue Plattform bündelt Wissen und Trainings
Eine praktische Anlaufstelle ist die neue Plattform «ScootSkills» der Deutschen Verkehrswacht. Dort gibt es Informationen dazu, was rechtlich gilt, wie sich sicherer fahren lässt, woran ein verkehrssicheres Fahrzeug zu erkennen ist und was Eltern beachten sollten.
Im Mittelpunkt stehen Trainingsangebote. Diese lassen sich entweder bei einer Verkehrswacht anfragen oder in Eigenregie umsetzen. Für selbst organisierte Trainings stellt die Website Hinweise zu Sicherheit, Haftung, Versicherung und Ablauf bereit.
Angebote richten sich unter anderem an Betriebe, Schulen, Freizeiteinrichtungen, Vereine und Privatleute wie Eltern. Ob ein Training etwas kostet, hängt vom jeweiligen Angebot ab. Für Privatpersonen werden solche Kurse nach Angaben der Verkehrswacht in der Regel kostenfrei durchgeführt.
Damit wird aus einem oft spontan genutzten Verkehrsmittel eher ein Fahrzeug, dessen sichere Nutzung sich gezielt einüben lässt. dpa/red
Autor:Sarah Isele aus Mannheim-Nord |