Sicher feiern zu Ostern: Darauf kommt es beim Osterfeuer an
- Genügend Abstand halten: Mindestens 50 Meter Abstand zu Gebäuden und Bäumen sowie 100 Meter zu Straßen sorgen für mehr Sicherheit. (zu dpa: «Nur nicht allein lassen: Beim Osterfeuer ist Geduld gefragt»)
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Osterfeuer planen. Osterfeuer gehören für viele Gemeinden zu den Feiertagen, sind aber je nach Ort genehmigungspflichtig oder sogar untersagt. Wer ein Feuer plant, erspart sich Ärger und Risiken, wenn frühzeitig bei Stadt oder Gemeinde nachgefragt wird und grundlegende Sicherheitsregeln beachtet.
Eine zentrale Rolle spielt der Schutz von Tieren. Laut Hermann Schreck, Vizepräsident des Deutschen Feuerwehrverbands, sollte das Brennmaterial kurz vor dem Anzünden noch einmal komplett umgeschichtet werden. So wird verhindert, dass Tiere im Holzstapel eingeschlossen werden.
Gerade länger gelagerte Zweige bieten Unterschlupf. Der Landesbund für Vogel- und Naturschutz in Bayern weist darauf hin, dass sich Igel dort verstecken und Vogelarten wie Rotkehlchen, Zaunkönig oder Heckenbraunelle ihre Nester anlegen. Ohne Umschichten besteht die Gefahr, dass Tiere nicht rechtzeitig fliehen können.
Nur geeignetes Material verbrennen
Zum Verbrennen eignen sich nach Angaben des Feuerwehrverbands ausschließlich trockene Pflanzenreste und unbehandeltes Holz. Auf Brandbeschleuniger wie Benzin oder Spiritus sollte verzichtet werden. Auch feuchte Gartenabfälle sind problematisch. Sie verursachen starke Rauchentwicklung, zudem entstehen beim Verbrennen laut LBV Schadstoffe und Feinstaub.
Wichtig sind außerdem klare Abstände. Zwischen Feuer und Gebäuden oder Bäumen sollten mindestens 50 Meter liegen. Straßen sollten mindestens 100 Meter entfernt sein, um Gefahren für den Verkehr zu vermeiden.
Aufsicht endet nicht mit dem letzten Gast
Auch scheinbar harmlose Details bergen Risiken. Strohballen werden gern als Sitzgelegenheit genutzt, können sich laut DFV aber bereits durch Hitzestrahlung entzünden. Ein Verzicht darauf senkt das Brandrisiko deutlich.
Das Feuer muss während der gesamten Zeit beaufsichtigt werden. «Verlassen Sie als Veranstalter beziehungsweise Zuständiger die Feuerstelle nur, wenn sie komplett erkaltet ist», betont Schreck. Auch nach dem Abbrennen kann es nötig sein, weiter zu kontrollieren, um Funkenflug oder erneutes Aufflammen auszuschließen.
In der Praxis bedeutet das. Ein Osterfeuer erfordert nicht nur Genehmigung, sondern Geduld und Aufmerksamkeit bis zum vollständigen Erlöschen. dpa
Dieser Text wurde mit maschineller Unterstützung erstellt und redaktionell geprüft.
Autor:Cornelia Bauer aus Speyer |
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