Schlingel 2026: Drei Premieren in Chemnitz
- Die Prinzessin aus Glas: Das MDR-Weihnachtsmärchen feiert beim Schlingel-Festival seine Weltpremiere.
- Foto: MDR Mitteldeutscher Rundfunk, Foto: Michael Kremer
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Schlingel 2026. Drei Premieren und zwei Wettbewerbsfilme bringt der MDR vom 2. bis 10. Oktober zum internationalen Filmfestival für Kinder und junges Publikum nach Chemnitz. Im Mittelpunkt stehen Geschichten über Freundschaft, Mut, Geheimnisse und märchenhafte Rettungsaktionen.
Den Auftakt macht am 2. Oktober die Familienkomödie „Sammy und Frida – Chaos mit Sense“. Der von Katja Benrath inszenierte und in Thüringen gedrehte Film erzählt von Samuel, der Angst vor vielem hat, und Frida, einem „kleinen Tod“ in Ausbildung, die eine ungewöhnliche Freundschaft verbindet.
Schlingel 2026: Drei Premieren und zwei Wettbewerbsfilme
Am 3. Oktober folgt mit „Die Prinzessin aus Glas“ die Weltpremiere des MDR-Weihnachtsmärchens. Prinzessin Anna gerät unter einen Bann, der sie in eine gläserne Hülle einschließt, und ausgerechnet Hans setzt sich für ihre Rettung ein: Seine Fähigkeiten werden wegen seiner Taubheit häufig unterschätzt.
Das Märchen entstand ebenfalls in Thüringen, unter anderem auf Schloss Burgk, in Hohenfelden, Bad Tabarz und Friedrichroda. Im Fernsehen und in der ARD Mediathek zeigt die ARD „Die Prinzessin aus Glas“ am 25. Dezember im Weihnachtsprogramm.
Ein Museumsabenteuer mit Spuren bis in die Kolonialzeit
Noch vor dem Kinostart am 29. Oktober feiert „Das Geheimnis der gestohlenen Maske“ am 4. Oktober seine Chemnitz-Premiere. Der Kinderkrimi verbindet ein Museumsabenteuer im Leipziger Grassi Museum für Völkerkunde mit einer Detektivgeschichte, deren Spuren bis in die Kolonialzeit reichen.
Bei der Vorführung sind Regisseurin Nancy Mac Granaky-Quaye, die Darstellenden Muine Keine, Morris Mayer und Julian Janssen, bekannt als Checker Julian, Drehbuchautorin Anna Maria Praßler sowie Produzentin Eva Franz dabei. Die Produktion entstand mit Beteiligung des MDR und der Initiative „Der besondere Kinderfilm“.
Wettbewerbsfilme für das Sandmännchen
Im Wettbewerb laufen außerdem zwei Produktionen für das Sandmännchen, die rbb, MDR und NDR gemeinsam hergestellt haben. Daniela Adomat, Redaktionsleiterin Lizenzen, Filme und Serien beim MDR sowie ARD-Kurzfilmbeauftragte, nennt den Schlingel „eine der wichtigsten Bühnen für den internationalen Kinder- und Jugendfilm in Deutschland“.
Für Adomat ist das Festival „für den MDR deshalb ein unverzichtbarer Partner“. Der MDR stiftet beim Schlingel zudem den Sonderpreis „Bester europäischer besonderer Kinderfilm“, ermöglicht die Synchronisation ausgewählter Festivalfilme und beteiligt sich mit einem Auftritt des MDR-Kinderchores am Rahmenprogramm.
Die Festivalwoche in Chemnitz verbindet damit Kinopremieren, eine Weltpremiere und Wettbewerbsbeiträge für jüngeres Publikum. Der MDR zeigt „Die Prinzessin aus Glas“ anschließend am 25. Dezember im ARD-Weihnachtsprogramm. [red]
Autor:Film und Fernsehen: Shows, Serien und Stars aus Ludwigshafen |