Sarah Tacke: Neue Rentenpläne und der Streit um die Rente mit 63
- Sarah Tacke: Die ZDF-Ausgabe beleuchtet neue Rentenvorschläge, vom längeren Arbeiten bis zur Debatte um die Rente mit 63.
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Sarah Tacke. Über 100 Milliarden Euro pro Jahr fließen schon heute aus dem Bundeshaushalt in die Rentenkasse, mit steigender Tendenz. Im ZDF geht es am 20. August um 22.15 Uhr um die Frage, was die neuen Vorschläge der Rentenkommission für das Land bedeuten.
Im Mittelpunkt steht ein grundlegender Umbau, der laut Konzept längeres Arbeiten vorsieht und die Rente mit 63 einschränken soll. Außerdem geht es um zusätzliche private Vorsorge und um die Frage, wer künftig in die Rentenkasse einzahlt.
Sarah Tacke: Worum es in der Sendung konkret geht
Die Sendung trägt den Titel „Die neue Rente: Mehr arbeiten, mehr zahlen, weniger Leistung?“. Moderatorin Sarah Tacke nimmt die Vorschläge auseinander und diskutiert mit ihren Gästen über Verantwortung, Konsequenzen und mögliche Antworten.
Dabei stehen drei Leitfragen im Raum: Müssen Menschen künftig länger arbeiten. Bringt mehr Kapitaldeckung eine tragfähige Lösung. Und sind die Belastungen gerecht verteilt.
Rente mit 63 als Streitpunkt in der Politik
Kaum liegen die Vorschläge auf dem Tisch, läuft der politische Streit bereits an. Besonders die Rente mit 63 sorgt für Spaltung, auch innerhalb der Union.
Genannt werden dabei ausgerechnet drei ostdeutsche CDU-Ministerpräsidenten, die an der Rente mit 63 festhalten wollen. Unterstützung bekommen sie von der Mehrheit der SPD-Ministerpräsidenten.
Diese Gäste diskutieren mit
Mit am Tisch sitzt Pascal Reddig, stellvertretender Vorsitzender der Rentenkommission und Bundestagsabgeordneter der CDU. Außerdem diskutieren Ines Schwerdtner, Parteivorsitzende der Linken, und Veronika Grimm, Mitglied im Sachverständigenrat zur Begutachtung der gesamtwirtschaftlichen Entwicklung.
Eine weitere Perspektive bringt Angelika Kindt ein, die laut Ankündigung noch mit 77 Jahren arbeitet und andere Rentner coacht, die länger arbeiten wollen. Untertitel sowie Angebote mit Gebärdensprache stehen im Web und in der App bereit. [red]
Autor:Stephanie Walter aus Wochenblatt Kaiserslautern |