Rosen im Beet kombinieren: Diese Stauden passen gut dazu
- Katzenminze ist nur eine von vielen Stauden, die Rosen im Beet schön in Szene setzen.
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Rosen richtig kombinieren. Passende Stauden sorgen im Beet nicht nur für mehr Blütenvielfalt, sondern schützen auch den Boden und locken nützliche Insekten an. Entscheidend ist, dass Begleitpflanzen ähnliche Standortansprüche haben und Rosen genug Platz zum Wachsen lassen.
Rosen gedeihen am besten an einem sonnigen Standort mit nährstoffreichem, lockerem Boden. Stauden, die unter denselben Bedingungen gut wachsen, eignen sich daher besonders als Begleiter. Wichtig bleibt ausreichend Abstand. Rosen reagieren empfindlich auf zu dichte Bepflanzung und brauchen Luft rund um die Triebe. Auch die Höhe der Pflanzen spielt eine Rolle. Beetrosen und Kleinstrauchrosen werden häufig nicht höher als etwa ein Meter. Niedrig wachsende Stauden können hier den Boden bedecken, ohne den Rosen Licht oder Platz zu nehmen.
Niedrige Stauden lassen Rosen besser wirken
Für Beete mit niedrigeren Rosen eignen sich vor allem bodendeckende Stauden. Sie schließen Lücken im Beet und halten den Boden länger feucht.
- Scheinwaldmeister mit lockerem, kriechendem Wuchs
- Teppichsedum als robuster Bodendecker
Solche Pflanzen wachsen flach und lassen den Rosen genügend Raum, um sich zu entfalten.
Neben der Wuchshöhe spielt auch die Wirkung der Blüten eine Rolle. Harmonische Kombinationen entstehen etwa mit Frauenmantel, dessen weiche Blütenpolster einen ruhigen Hintergrund bilden. Deutlichere Kontraste liefern Stauden mit aufrechten Blütenständen wie Steppen-Salbei.
Beliebt sind außerdem blaue Blüten, die optisch gut mit vielen Rosensorten harmonieren. Typische Beispiele sind:
- Glockenblumen
- Katzenminze
- Storchschnabel
Lavendel passt optisch, hat aber andere Ansprüche
Lavendel wird häufig neben Rosen gepflanzt. Beide Pflanzen sehen zusammen zwar stimmig aus, ihre Ansprüche an den Boden unterscheiden sich jedoch deutlich. Lavendel bevorzugt eher trockene und nährstoffarme Böden. Zu viele Nährstoffe können dazu führen, dass die Blüte schwächer ausfällt und die Frosthärte leidet. Rosen dagegen wachsen besser in nährstoffreicher Erde.
Wer beide Pflanzen dennoch kombinieren möchte, kann den Boden gezielt durchlässiger machen. Splitt, Kalkschotter oder Kies helfen dabei, Staunässe zu vermeiden und den Standort für Lavendel anzupassen. Mit ausreichend Abstand und passender Bodenvorbereitung lassen sich Rosenbeete so abwechslungsreich gestalten. dpa/red
Autor:Jens Vollmer aus Kaiserslautern |